Ein halbes Leben zu spät

Ein halbes Leben zu spät

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WpMetadataNoticeLast published Sat, May 25, 2024
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Fiction
Romance
Das Jahr 1916 begann und Frankreich griff Spanien nach jahrelanger Auseinandersetzung an. Meine große Liebe musste von mir gehen, um in den Krieg zu ziehen. Manchmal frage ich mich was passiert wäre wenn der Krieg nicht angefangen hätte, und wir beide unser Leben normal weiter hätten führen können. Es ist schade aber wenigstens hatten wir ein halbes Leben zeit uns zu finden. Vielleicht ein bisschen zu spät. Ein halbes Leben zu spät... Aber ich kann mich noch erinnern als wär es gestern gewesen. „Doch ich muss dir sagen, dass ich ich dich seit dem ersten moment geliebt habe. Das werde ich für immer. Und wenn die Zeit für uns zu ende geht, werde ich dich in einem anderen leben finden und lieben bis zu meinem letzten Atemzug. Warte auf mich und vergiss mich nicht. In liebe dein Nouel" , das war sein letzter Brief. Seit dem sind vier jahre vergangen und ich warte sehnsüchtig auf ein Zeichen von ihm sei es ein windzug über unser Feld oder ein Sturm beim alten Glockenturm doch nichts als stille umgibt mich. Hätten wir doch nur ein ganzes Leben lang Zeit gehabt...
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#21
frankreich
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"Sie waren gemeinsam in den Strömen dieser Welt und stürzten einsam von den Klippen dieser Welt." Da stand er nun vor mir. Schmerz spiegelte sich in unseren Augen wider. Wir hatten verloren. Wir hatten uns selbst verloren. Wann war das nur geschehen? Wie kam es nur dazu? Jeder Atemzug wurde zur Last. "Lass uns abhauen. Jetzt. Sofort. Lass uns gemeinsam glücklich werden Hira. Lass uns unser Leben selber gestalten. Lass uns gehen Hira. Ganz weit weg." Ich musste schlucken. Wie gern hätte ich meine Hand in seine gelegt und ihm signalisiert, dass ich wollte, doch es ging nicht. Wenn ich einen einzigen Schritt auf ihn zugehen würde, ihm meine Hand reichen würde, dann würde er mehrere Schritte in meine Richtung tun und wir würden beide in die Schlucht vor uns fallen. In die Schlucht, die nur wir beide sahen. In die Schlucht, die nur in unseren Gedanken existierte. In die Schlucht, die nur wir sahen, die nur wir spürten, von dessen Existenz nur wir wussten. In die Schlucht des Verrates, der Trauer, des Schmerzes. Und in die Schlucht der Liebe. Ich schüttelte nur meinen Kopf und hielt meine Tränen, so gut wie es ging, zurück. "Es geht nicht. Ich habe es ihnen versprochen. Es tut mir leid", hauchte ich, worauf er langsam seine Hand sinken ließ. Und somit verlor ich meine letzte Chance, um glücklich zu werden. Meine letzte Chance um wieder leben zu können. Doch ich war nun einmal zum Scheitern verurteilt. Offizieller Start: 16.03.2016 Offizielles Ende: 26.03.2018 Cover by: aromanslastwords

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