Thundergirl

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WpMetadataNoticeLast published Thu, Aug 13, 2015
Im gemächlichen Schritt reitet die junge Frau auf die aufgehende Sonne zu. Mit einer Hand hält sie das Baby vor sich auf dem Rappen, mit der anderen hält sie sich in dessen Mähne fest. Sie reitet ohne Sattel und Trense, immer auf die aufgehende, glutrote Sonne am Horizont zu. Als sie am Meer ankommt, hält sie das Pferd an. Einige Meter vor dem Pferd geht die grüne Wiese in eine schroffe Abbruchkante in den Klippen über. Darunter erstreckt sich der weitläufige Sandstrand. Die Brandung rollt sanft auf den nassen Sand, während die Reiterin nun vorsichtig mit dem Baby im Arm absteigt. Mit Tränen in den Augen wendet sie sich dem Pferd zu und streicht ihm ein letztes Mal über den kräftigen Hals. „Geh, mein Mädchen. Na geh schon.“ Das Pferd sieht sie aus seinen sanften Augen an. Dann macht es kehrt und galoppiert über die Klippen fort. In die Freiheit. Das schlafende Baby hat von all dem nichts mitbekommen. Eine rührende Pferdegeschichte, in der ein Mädchen viel Mut, Tapferkeit und Liebe zu Pferden beweisen muss.
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"Das Fell, welches einmal weiß gewesen sein mochte, war struppig. Zwischen dem schmutzigen grau schimmerten entzündete Hautstellen hindurch, an denen die Haare gänzlich fehlten. Was mal eine Mähne gewesen sein möchte, bestand nur noch aus wenigen Fusseln und alles wirkte fahl und grau, als sei das gesamte Leben aus dem Tier gewichen. Das Einzig Hoffnungsvolle an ihm, waren die dunklen Augen, die sanft in die Gegend blickten." Im Rahmen eines großen Events, erhält eine junge Reiterin aus Kanada sich zu beweisen. Der vernachlässigte Hengst, auf den sie trifft, zieht sie in ihren Bann. Es war, als ob das Pferd mit seinen dunklen Augen direkt in die Seele blicken konnte. Während Lina dem Pferd neues Vertrauen schenkt, erwacht auch ihre Vergangenheit. Auf der Suche nach sich selbst muss Lina sich entscheiden, ob sie sich auf ihr Pferd oder auf die Liebe konzentriert. Re-Upload wegen Zusammengehörigkeit (Umzug von Wolfszeit zu duo.shaey)

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