Two confused hearts

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>>Seine Lippen schmecken nach Alkohol und Zigaretten. Aber auch nach kühler Waldluft und muffigen, alten Büchern. Das Kribbeln auf meiner Haut ist wie das Knistern des Feuers im alten Kamin; wie die raue Stimme meines Großvaters der im immer wieder aufflackernden Licht von Monstern und Gespenstern redet; wie das Zittern, das Schaudern, dass nicht aufhören will; wie das Adrenalin, dass durch meine Adern schießt und mich weiter vorantreibt.<< Ladys 'n Gentleman! Darf ich vorstellen: Eine leicht verrückte, gerade nach Hause zurückgekehrte Abiturientin, die sich ihrer Zukunft noch nicht ganz sicher ist und ein junger Mann, der die Herzen tausender Damen schon längst erobert hat. Und dazu ein paar Ex- Freunde, nervige Fans und blöde Entscheidungen. Voilà: mein Leben- die pure Katastrophe!
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#744
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Meine Gedanken schienen immer noch auf Abwegen zu sein, denn nur so konnte ich mir meine nächsten Worte erklären. «Ich möchte dich gerne küssen.» Sein Kopf ruckte hoch und seine attraktiven Gesichtszüge verschwommen ein wenig, was wirklich eine Schande war. Ich blinzelte angestrengt, um seine Augen richtig sehen zu können. Einem Augenblick starrten wir einander schweigend an. Sein Blick wanderte schließlich zu meinen Lippen, die sich automatisch ein wenig öffneten. Ich nahm einen tiefen Atemzug und meine Brust hob und senkte sich sichtbar. Seine Augen wanderten weiter, angeregt durch die Bewegung. Ein Prickeln durchfuhr mich und sammelte sich direkt in meinem Unterleib. Ich wüsste, unter normalen Umständen, hätte ich den Blick abgewandt und wäre schrecklich errötet. Doch so genoss ich einfach seine Musterung, die mir durch und durch ging. Nathan wandte sich ab, als hätte er sich an mir verbannt. Er blickte aus der Windschutzscheibe, doch ich starrte unverwandt sein Profil an, wie um es mir genau einzuprägen. Die dichten, dunklen Augenbrauen. Der kleine Hubbel auf der sonst geraden Nase. Die Unterlippe, die ein kleines bisschen voller war als die Oberlippe. Dort blieb ich hängen. «Ich würde dich auch gerne küssen», gestand er. «Warum sitzen wir dann noch hier herum?», fragte ich, ein wenig atemlos und immer noch unfähig, mich zu rühren. Er lachte leise, was eine seltsam euphorisierende Wirkung auf mich hatte. Ich war mir sicher, das war das attraktivste, was Nathan je getan hatte. «Nicht so.» Erster Anfang: 2015

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