The Son

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WpMetadataNoticeLast published Wed, Dec 11, 2024
Ich, Nicolas, 17 Jahre alt, dachte, heute wäre ein ganz normaler Tag. Doch dann lief alles aus dem Ruder. Das ganze Chaos war allein meine Schuld. Verdammte Aggressionen. Der Tag hatte so harmlos begonnen. Ich hatte mein Frühstück hastig heruntergeschlungen, während ich versuchte, meine Hausaufgaben zu Ende zu bringen. Meine Mutter war seit Wochen verschwunden, und ich fühlte mich allein und verlassen. Alles schien so normal, so alltäglich. Doch in mir brodelte es. Schon seit Wochen fühlte ich diese unkontrollierbare Wut in mir aufsteigen, ohne wirklich zu wissen, warum. In der Schule angekommen, versuchte ich, mich auf den Unterricht zu konzentrieren, aber meine Gedanken schweiften immer wieder ab. Die Worte meines Lehrers klangen wie ein fernes Echo in meinem Kopf, bis er plötzlich meinen Namen rief. Seine Stimme war scharf, und ich spürte die Blicke meiner Mitschüler auf mir. Mein Herz raste, und bevor ich es verhindern konnte, schoss ich eine patzige Antwort zurück. Das war der Anfang vom Ende. Der Streit eskalierte schnell. Ich fühlte, wie meine Hände zitterten, und dann... verlor ich die Kontrolle. Ich konnte die Worte, die aus meinem Mund kamen, kaum glauben. Ich hatte einen Mitschüler durch die Klassenzimmerfensterscheibe nach draußen geschmissen, weil er mich dumm angemacht hatte. Seine Sticheleien brachten das Fass zum überlaufen. Die entsetzten Schreie der Anderen, das Klirren des Glases, sein hilfloser Schrei und das dumpfe Aufprallen seines Körpers hallten noch immer in meinem Kopf nach. Ich wusste, dass ich einen Punkt überschritten hatte, von dem es kein Zurück mehr gab. Jetzt sass ich hier und versuchte, die Ereignisse des Tages zu verarbeiten. Die Stille war ohrenbetäubend, und ich fragte mich, ob ich das alles wieder gutmachen kann. Oder hatte ich etwas unwiderruflich zerstört? Die Abwesenheit meiner Mutter lastete schwer auf mir. Ob sie je zurückkommen würde? Wenn ja, würde sie mich noch erkennen? Ja, das ist auch der
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Er wusste nicht, dass nicht wirklich ich das war.Zumindest nicht den Teil den er kannte. Seine eiskalte Miene irritierte ihn, als sich in seinem Rachen Feuer bildete, wusste ich was er vorhatte. Ich sah Lucian's geschockten Blick und endlich fand ich die Kraft und legte meinen Schalter um. Urplötzlich verschwand die Wut und die Macht und auch alle anderen Gefühle kehrten zurück. Anscheinend hatte ich mich verwandelt, den als ich in mich zusammen sackte und ich meine Beine an meinen Körper zog, sah ich menschliche Hände. Verzweiflung, Schuld und Trauer war das einzige was ich momentan wahrnahm. Mir war klar, das ich nackt war.Und um mich herum lagen etliche Leichen. Ich hatte bestimmt über 100 Wachen getötet und sie hatten bestimmt eine Familie.Kinder. Und alles war meine Schuld.Ich hätte mehr versuchen sollen, es zu verhindern. Hätte mich mehr anstrengen müssen. Mein Kopf fiel auf meine Beine und so gut wie möglich versuchte ich die Tränen zu unterdrücken. Ich konnte nicht immer nur herum weinen. Schließlich war ich eine Anführerin. ---- Übernatürliches: #92 Start:11. Juli 2015 Ende:1. Januar 2016 ®All Rights reserved Alle Rechte, einschließlich der Inhalte und der Ideen, gehören mir.

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