Ich tötete die Mörder meiner Eltern und somit den gesamten Ferrari Clan bis ich ein leises schluchzen vernahm. Ich ging zum Schrank und öffnete ihn. Ein junges Mädchen, nicht mal zehn Jahre alt saß dort und weinte leise.
Sie war die Tochter meiner Feinde. Ich entschloss mich sie den Kloster zu übergeben und die wenn sie erwachsen war würde ich sie für einer meiner Geschäfte nutzen.
„Weißt du was mich ärgert?"
„Was denn?", fragte Bella.
„Das es mich krank macht und alle anderen, die sich so sehr nach Liebe sehnen, dass sie niemals die Liebe erfahren werden wie sie in den Büchern steht. Sie sind der Fantasy einer Frau entstanden und wir verzerren uns nach dieser Art der Liebe. Es macht mich verrück das ich niemals einen Kerl wie die in meiner Lieblingsbücher finden werde."
„Entspricht Enzo etwa nicht deiner Ansprüche?"
„Er ist nicht mein Buch-Traummann, er ist ein richtiger Mann, der mir das gibt was der Realität entspricht, es wird niemals in mir diese fordernde Liebe erwecken. Er ist einfach nur mein Ehemann."
68 Kapitel Abgeschlossene Geschichte Erwachseneninhalt
68 Kapitel
Abgeschlossene Geschichte
Erwachseneninhalt
Ich war nie das naive Mädchen, das an Märchen glaubte. Schon früh hatte ich gelernt, dass hinter jedem Lächeln ein Messer stecken kann, dass Nähe gefährlich und Liebe ein Trugbild ist - vor allem, wenn man in einer Welt aufwächst, in der Macht, Geld und Geheimnisse wichtiger sind als Vertrauen.
Meine Eltern, Isabel und Antonio, waren erfolgreiche Geschäftsleute. Erfolgreich - aber nicht sauber. Sie sprachen nie darüber, was sie wirklich taten, aber ich wusste immer, dass es dunkler war, als sie mich glauben lassen wollten.
Und dann kam er: Enzo. Dunkel, kalt, unberechenbar. Ein Mann, der alles verlor, was ihm gehörte - wegen ihnen. Und um sich zu rächen, nahm er das Einzige, von dem sie dachten, dass es sicher sei: mich.
Ich hätte ihn hassen sollen. Ich tat es. Seine Blicke, seine Worte, seine Nähe - all das brachte mich an meine Grenzen. Doch je länger ich in seiner Welt gefangen war, desto mehr verschwammen diese Grenzen. Zwischen Hass und Verlangen. Zwischen Angst und Faszination. Zwischen mir und dem Mann, der mein Gefängnis war... und vielleicht mein Verderben.