Durch die Herzen der Menschheit

Durch die Herzen der Menschheit

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WpMetadataNoticeLast published Sat, Oct 5, 2024
Habt ihr euren Sinn des Lebens schon gefunden? Ich finde diese Frage sehr schwer für die ganze Menschheit. Jeder meint was anderes, andere suchen es noch und manche suchen eine allgemeine Antwort dafür. Nur gibt es eine allgemeine Antwort dafür oder muss jeder von uns an einem Punkt kommen, um sein einzigartiger Sinn zu finden? Mein Leben ist bis heute für mich ein großes Fragezeichen und ein Konstrukt mit Selbstfindung, Selbstmord, Alkoholsucht, Traumer, Outing, schlechtes Elternhaus und Krebs. Ich habe die Antwort glaube ich auf die oben genannte Frage gefunden, nur dafür muss ich ziemlich weit ausholen und vielleicht kann ich euch damit helfen Klarheit zu bekommen. Ich werde in diesem Buch mein Leben von Anfang bis den Zeitpunkt bis es endet beschreiben. Dazwischen komme ich auch auf die Menschlichkeit zurück und was der Alltag für typische Fragen aufwirft. Ich heiße Nick, bin 21 Jahre alt und leide unter Darmkrebs voraussichtlich im Endstadium.
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Hallo

Ich mag Menschen nicht sonderlich. Ich bin gerne allein. Es ist anstrengend für mich, mit Menschen zu reden. Sie sprechen über Dinge, die in keinster Weise von Interesse sind und es bringt ihnen Spaß. Einige tun nichts anderes als das, den ganzen Tag. Eigenartig. Wenn ich mit Menschen rede, kommt es mir so vor, als würde ich wertvolle Zeit verlieren, die ich auch hätte allein verbringen können. Ich hätte in der Zeit viele interessante Dinge mit mir selbst besprechen und sinnvolle Gedanken hegen können. Es ergibt für mich alles keinen Sinn. Aber andersherum ist es wohl genau so. Menschen finden mich sonderbar. Ich ergebe für Menschen keinen Sinn. Menschen halten mich für psychisch krank, weil ich anders bin. Ich verstehe nicht, warum sie es denken. Und sie merken, dass ich es nicht verstehe und glauben nur noch mehr, dass es stimmt. Niemand scheint zu erkennen, wer ich bin. Niemand gibt sich Mühe, es herauszufinden. Wenn man einen Stempel hat, behält man ihn. Und ich gebe mir keine Mühe, es ihnen zu zeigen, denn ich habe es nicht nötig, mich verletzlich zu geben, wenn schon auf mich eingestochen wird. Ich fühlte mich nie wirklich zuhause. Weil ich in meiner Kindheit immer allein war. Weil ich gemerkt habe, dass ich anders bin. Als würde ich nirgendwo dazu gehören. Aber das stimmt nicht. Ich weiß, dass ich irgendwo ein Zuhause habe. Und irgendwann werde ich es finden. [In diesem Buch werden Dinge angesprochen wie z.B. Psychische Probleme. Sensible Menschen, Menschen, die Trigger hinsichtlich Tod, Sexueller Gewalt, Sex generell oder Mobbing haben, sollten also an dieser Stelle "gewarnt" werden. Wer mit solchen Themen nicht klarkommt, bzw. Schwierigkeiten damit hat, kann dieses Buch auf eigene Gefahr hin lesen. Ich kann es ja nicht kontrollieren. Ich möchte nur sicher gehen, dass alle, die wirklich Probleme damit haben könnten, das einmal vorher gelesen haben.]

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