Grenzenloß

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Feb 28, 2016
Ich strich mir die wiederspenstigen Haare aus dem Gesicht und schaute nach unten. Endlos ging es hinab. Weit unten konnte ich den Fluss sehen. Ein sildernes Band dass sich durch die Schlucht wand. So klein. So weit Weg. Fünfhundert Meter die ich in sekunden überwinden konnte. "Willst du es wirklich tun?" seine Stimme riss mich aus meinen Gedanken. Ich hob den Kopf. Besorgt sah er mich an. der Wind wehte ihm einzelne Haarsträhnen ins Gesicht. Ich lächelte. "Ja" Dann drehte ich mich um, sodass ich mit dem Rücken zum Abrung stand. Was solls! schoss es mir durch den Kopf. Dann ließ ich mich fallen. Frei! Bei der 17-jährigen Ashley wird Leukämie, Blutkrebs, diognostiziert. Die Krankheit reißt sie so brutal aus ihrem alten Leben dass sie sich verändert. Ihr ist alles egal. Selbst ihr eigenes Leben. So geht immer größere Riesiken ein und kommt ihrer Grenze immer näher. Auf der Suche nach einem Sinn.
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Was, wenn man dachte, dass die erste Liebe die Intensivste ist? Was, wenn man dachte, dass die Liebe alles besiegen kann? Dann hat man sich wohl geirrt, das denken zumindest Madelyn und Kayden, deren Happy End vor drei Jahren zunichte gemacht wurde. Madelyn hat sich seitdem ihr eigenes Leben aufgebaut und arbeitet leidenschaftlich als Physiotherapeutin in einer Rehaklinik und ausgerechnet Kayden läuft ihr dort wieder über den Weg. Obwohl sie anfänglich noch mit allen Kräften versucht, die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit zu unterdrücken, realisieren mit der Zeit doch beide, dass ihre Geschichte noch nicht zu Ende geschrieben ist und man manchmal hinter die Kulisse blicken muss, um das Leben aus einer anderen Perspektive zu sehen. Und manchmal muss man stärker sein und mehr kämpfen, als man es zuvor von sich erwartet hat. Seine Ängste überwinden. Dem Herzen die Erlaubnis geben, wieder geliebt zu werden. Und sein Leben in die Hand nehmen. ~ "Ich sperrte den Schmerz einfach weg und als ich dich gesehen habe... da wollte er einfach ausbrechen... und ich konnte nicht mehr so stark sein, wie ich eigentlich wollte. (...) Ich habe dich einfach jeden Tag so sehr dafür gehasst, was du getan hast und am liebsten hätte ich dich gar nicht behandelt, sondern einfach zusammen geschlagen. Und ich habe infrage gestellt, ob ich denn jemals wieder lieben kann, weil... ich dich immer noch... liebte. Ich hasste und liebte dich gleichzeitig und egal mit wem ich mal zusammen wäre, du wärst immer noch in meinem Kopf gewesen. Und verdammt nochmal hat mich es angekotzt, dass du meinen Fragen immer ausgewichen bist, was denn jetzt genau los war. Und irgendwann kam wieder der Gedanke, wie naiv ich war, dass ich dir immer wieder nach gerannt bin, weil ich schon wieder hätte verletzt werden können..."

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