Mein Leben, der Typ und Ich

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WpMetadataNoticeLast published Thu, Jan 11, 2018
Er sah mich spöttisch an. "Du bist also die neue.." Er musterte mich von oben bis unten. Dann schob er sich seine shisha in den Mund und schwieg. "Wieso bist du eigentlich hier? Du kennst doch keinen..? Haben dich deine Eltern hier hin verfrachtet??" rief ein anderer und lachte dumm. "Mein Vater hat mich hier hin gebracht. Was geht dich das denn an?" fragte ich und ich merkte wie es anfing in mit zu pochen. "Du sitzt jetzt im gleichen Boot die wir. wenn du Angst hast,.." Der Typ schwieg. [...] Und meine Faust ballte sich schon. Und dann rief er lauthals mit Gelächter "DANN RENN DOCH ZU MAMI" Alle lachten. Das war zu viel. Ohne zu zucken traf meine Faust seine Nase. Und mein Knie gleich hinter her. "MEINE MUTTER IST TOD DU ARSCHLOCH!!"
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Tosend laut strömte das graue, kalte Wasser unter meinen Füssen hindurch. Beinahe ohrenbetäubend umgab mich das dröhnende Rauschen, schien mich zu erfassen und mitzureissen. Meine Hände ergriffen das kalte, raue Stahlgeländer der Brücke. Wie ein scharfes Messer schnitt die Kälte in meine Haut. Meine Verzweiflung, welche ich kaum zwei Minuten zuvor noch verspürt hatte, war einer allumfassenden Gleichgültigkeit gewichen. Wie eine feste Faust hielt sie mich umklammert und machte mein Innerstes ganz ruhig. Es war zu Ende, mein Innerstes wusste dies ganz genau! Noch immer sehe ich sie nachts in meinen Träumen, die alte, steinerne Brücke mit ihrem stählernen Geländer. Da steht sie gross und umschleiert von Nebelschwaden. Nicht mehr als eine bedrohliche, dunkle Silhouette. Dicke, schwere Regentropfen trommeln auf sie ein. Unzählige Male haben sich die Geschehnisse von damals bereits vor meinem inneren Auge erneut abgespielt, wieder und wieder wie in Dauerschleife. Und immer ist sie da, die Brücke und unter ihr der graue, tosende Fluss, der alles verschlingt. Erneut lockere ich meine Finger, stosse mich ab und meine Füsse verlieren den Halt. Immer näher und näher komme ich den reissenden Wogen, schliesse die Augen. Dunkelheit, Stille. Mein Name ist Jenny, ich bin 15 Jahre alt und dies ist meine Geschichte...

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