Story cover for Infinity by BibiMary94
Infinity
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Continúa, Has publicado nov 17, 2024
Ein sanfter Regen fiel auf die Straßen Berlins und verschleierte die Lichter der Stadt. In einem kleinen, ruhigen Café saß Friedrich allein an einem Tisch, ein Buch in der Hand, das er kaum las. Seine Gedanken waren bei den leisen Gesprächen der Menschen um ihn herum, bei den Nachrichten, die zunehmend von Unruhe und Veränderung sprachen.

Er dachte an seine Familie, an die wachsende Bedrohung, die er nicht ignorieren konnte. Trotz der warmen Atmosphäre des Cafés fühlte er einen kalten Knoten der Angst in seinem Inneren.

In diesem Moment öffnete sich die Tür, und Elise trat ein, ein Lächeln auf den Lippen, das die Dunkelheit für einen Moment vertrieb. Als sie sich zu ihm setzte, wusste Friedrich, dass ihre Verbindung stärker war als jede bevorstehende Herausforderung.

Doch tief in ihrem Inneren spürten beide, dass die bevorstehenden Zeiten nicht einfach sein würden. Der Regen draußen war nur der Anfang eines Sturms, der alles verändern könnte.
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#97soulmates
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Geschlagene Hunde de Moleskine_101
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"Auf die eine oder andere Weise würde es sowieso früher oder später genau so enden: Man würde älter; die inneren Stürme würden sich von allein legen; das Drängen weniger und weniger werden; man würde sich auf Barhockern an die alten Schlachten, Wunden und Leiden zurückerinnern und darüber lachen, wie intensiv und mächtig sie gewesen waren, und vor allem wie nutzlos und zerstörerisch. Mit der Zeit würden selbst diese Erinnerungen mehr und mehr verblassen, sie wären zwar immer da, aber man würde sie fast nicht mehr spüren. Genauso wie er jetzt. Alles würden nur noch Bilder und Gedanken sein. Nein, weniger, nur noch Ahnungen, dass es einmal so gewesen sein musste. Dass man einmal so empfunden und gelebt hatte. Aber nichts würde einen mehr berühren. Man würde mit allem versöhnt sein. Ewiger Friede würde herrschen, wo früher gewaltige Kämpfe tobten. Als ob man ein neuer Mensch geworden wäre. Vielleicht mehr ein anderer Mensch. Einer, nachdem man sich in seinen jungen, dunklen, kalten Momenten gesehnt hatte. Dann würde man schlußendlich doch genau da ankommen, wo Alex sowieso lange vorher anlangte: Man würde die Gewissheit haben, dass das einzig mögliche Glücklichsein im Leben darin bestand, ein paar Biere zu kippen, sich von einem einsamen Ding den Schwanz lutschen zu lassen und ihr dafür das zu geben, wonach sie sich am meisten sehnte, nämlich einen zärtlichen Kuss und Arme, in denen sie die Nacht verbringen konnte. Nicht mehr und nicht weniger."
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