Vorwort: Die Geschichte von Florian Schatten
Florian ist ein siebenjähriger Junge, dessen Leben von Unsicherheit und Ängsten geprägt ist. Nach einer schwierigen Kindheit, in der seine Eltern ihn vernachlässigt haben, findet er ein neues Zuhause bei Annette und Markus, einem liebevollen Paar, das ihm die Chance auf eine unbeschwerte Kindheit bieten möchte. Markus, der selbst in einem Kinderheim aufgewachsen ist, versteht die Herausforderungen, die Florian durchlebt, und bemüht sich zusammen mit Annette, ihm Geborgenheit und Vertrauen zu schenken. Doch die Integration in das neue Familienleben ist für Florian alles andere als einfach.
Die Geschichte folgt Florian auf seinem emotionalen Weg, geprägt von tiefsitzenden Ängsten, Scham und der Schwierigkeit, sich anderen anzuvertrauen. Sein Alltag ist durch Unsicherheiten und kleine Unfälle belastet, die ihn in seiner neuen Familie besonders verletzlich machen. Dabei trifft er auf Annette und Markus, die geduldig, aber auch mit ihren eigenen Zweifeln und Herausforderungen kämpfen, um ihm zu helfen.
„Florian Schatten" erzählt eine einfühlsame und authentische Geschichte über die Suche nach Vertrauen, Heilung und der Chance, eine neue Familie zu finden. Es ist eine Geschichte über kindliche Verletzlichkeit, aber auch über die Kraft der Liebe und das Durchhaltevermögen, eine dunkle Vergangenheit hinter sich zu lassen.
•"Der Ärger war daraufhin wie von selbst verflogen. Nur der bescheuerte Spitzname ist hängen geblieben. Genau wie ich an Markus."•
Elena hatte geglaubt, endlich in ihrem eigenen Leben angekommen zu sein.
Das abgeschlossene Studium, die unbefristete Stelle in der Kanzlei und natürlich Markus, welcher im Herzen der mittlerweile frischen 23-Jährigen einen viel größeren Platz eingenommen hatte, als sich diese zu Beginn eingestehen wollte.
Doch der Schein trügt, denn das Leben der Blondine scheint aus dem Ruder zu laufen. Ihr Job erdrückt sie, ihr Privatleben wächst ihr über den Kopf und zu allem Übel verstrickt sie sich dadurch immer weiter ungewollt in bittere Lügengeschichten.
Was für Elena im Leben wirklich zählt, wird ihr erst bewusst, als es so gut wie zu spät ist. Denn um ihre voreiligen Entscheidungen bis zum Ende fertig denken zu können, bräuchte sie ihrer Meinung nach mindestens vier Mal so viel Zeit, wie Gott ihr nun Mal zur Verfügung stellt.
Doch die Zeit spielt keine Rolle.
Das hat sie noch nie.
•Die Fortsetzung zu 'Was auch immer l(i)eben ist...'•