Haramiya - Töchter der Straße

Haramiya - Töchter der Straße

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WpMetadataNoticeLast published Tue, Mar 24, 2026
Sie haben uns unterschätzt. Uns ausgelacht. Uns gesagt, wir seien schwach, weil wir Frauen sind. Doch wir sind keine Opfer - wir sind Jägerinnen. Unsere Namen flüstern sie in den Straßen von Casablanca bis Beirut, in Berlin und Paris. Wir sind ein Netzwerk, stärker als Blut. Eine Familie, die zusammenhält, wenn die Welt uns brechen will. Männer haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind. Jetzt zahlen sie den Preis. Unsere Regeln sind einfach: 1. Keine Unschuldigen. 2. Keine Gnade für die Schuldigen. 3. Und niemand legt sich mit uns an, ohne zu fallen. Dies ist die Geschichte, wie alles begann. Eine Geschichte von Verrat, Mut und unbändiger Wut.
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Sieben Jahre nachdem Sayfullah Alis Verlobung kurz vor der Nikkah geplatzt ist, kehrt er in seine Heimatstadt zurück, als sein Vater schwer erkrankt. Im Gegensatz zu vor sieben Jahren führt der 26-Jährige jetzt ein ruhiges und entspanntes Leben: Er arbeitet als Fachinformatiker, hat eine eigene Wohnung und ein Auto, lebt gesund und konzentriert sich auf seine Religion - und doch glaubt seine Mutter, dass ihm etwas fehlt: eine Frau. Doch Sayfullah Ali, der geflohen ist, um nach einem großen Verrat sein Gefühlschaos zu bewältigen, wehrt sich auch Jahre später noch mit aller Kraft gegen die Ehe. Fatima ist 23 Jahre alt, als ihre letzte Freundin plötzlich heiratet und sie das einzige ledige Mitglied der Gruppe bleibt. Neben ihrer Arbeit als Künstlerin, dem Stress in der Familie und ihren eigenen Problemen und Sorgen hat sie kaum Zeit, sich auch nur umzuschauen und konzentriert sich lieber auf ihren Hifdh-Unterricht und ihre Position als Jugendleiterin der Frauengruppe in ihrer Moschee. Beide jungen Erwachsenen haben der Liebe schon vor Jahren den Rücken gekehrt und wollen nichts mit ihr zu tun haben - doch als sich ihre Wege auf dem Frühlingsfest der Moschee kreuzen, wird beiden schnell klar, wie viel Opfer die Liebe tatsächlich fordert - besonders zwischen zwei Menschen, die behaupten, nicht an die Liebe zu glauben.

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