Bis du mich liebst - Yandere Shigaraki • Teil 2
Tomura hatte Liebe nie für etwas gehalten, das zwei Menschen einander freiwillig gaben. Für ihn war sie eine Gewissheit, und Gewissheiten baten nicht um Erlaubnis.
In dir glaubte er den einzigen Menschen gefunden zu haben, bei dem das rastlose Ziehen in ihm endlich verstummen würde. Also beobachtete er dich, entführte dich und schloss dich ein. Was du Gefangenschaft nanntest, war für ihn Schutz. Deine Angst deutete er um, bis selbst dein Schweigen in seiner Erinnerung wie Nähe aussah. Früher oder später, davon war er überzeugt, würdest du lernen, ihn zu lieben.
Dann befreiten die Helden dich aus seiner Gewalt.
Tomura blieb mit einem leeren Zimmer und der Überzeugung zurück, man habe ihm genommen, was ihm gehörte. Du kehrtest in die Sicherheit zurück, doch dein Körper glaubte ihr nicht. Seine Berührungen kehrten in deinen Träumen wieder, und Attachment Mark bewahrte ein schwaches Echo seines Zustands, fremd und aufgezwungen.
Er wollte dich zurückholen.
Du wolltest ihn endlich loswerden.
Du warst seiner Kontrolle entkommen. Was sie in dir hinterlassen hatte, war mit dir gegangen.