The Unicorn's Tale

The Unicorn's Tale

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"Das Fell, welches einmal weiß gewesen sein mochte, war struppig. Zwischen dem schmutzigen grau schimmerten entzündete Hautstellen hindurch, an denen die Haare gänzlich fehlten. Was mal eine Mähne gewesen sein möchte, bestand nur noch aus wenigen Fusseln und alles wirkte fahl und grau, als sei das gesamte Leben aus dem Tier gewichen. Das Einzig Hoffnungsvolle an ihm, waren die dunklen Augen, die sanft in die Gegend blickten." Im Rahmen eines großen Events, erhält eine junge Reiterin aus Kanada sich zu beweisen. Der vernachlässigte Hengst, auf den sie trifft, zieht sie in ihren Bann. Es war, als ob das Pferd mit seinen dunklen Augen direkt in die Seele blicken konnte. Während Lina dem Pferd neues Vertrauen schenkt, erwacht auch ihre Vergangenheit. Auf der Suche nach sich selbst muss Lina sich entscheiden, ob sie sich auf ihr Pferd oder auf die Liebe konzentriert. Re-Upload wegen Zusammengehörigkeit (Umzug von Wolfszeit zu duo.shaey)
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#84
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Erlkönig

Aus dieser Nacht, die mich umhüllt, von Pol zu Pol schwarz wie das Grab, dank' ich welch' immer Gottes Bild die unbezwung'ne Seel' mir gab. Ein Leben lang sah es so aus, als stünden Sereina Pignatelli alle Türen offen, denn wer Talent, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen besitzt, kann Grosses erreichen, sagten sie. Doch selbst ein Engel kann vom Himmel stürzen, und Sereina stürzt tiefer, als Gottes Gnade reicht. Als jener schicksalshafte Sommer beginnt, verrät sie ihren Vater und bringt ihn vor Gericht, als er seinen Höhepunkt erreicht, ist von ihrer Familie und ihrem einst so perfekten Leben bereits kaum noch etwas übrig. Schweren Herzens zieht sie zu ihrer Mutter in die Schweiz, und hinterlässt nichts als einen Scherbenhaufen. Der kleine Erlhof unweit des Zürichsees ist eine Degradierung sondergleichen - neben einem Esel, zwei gestörten Hunden und der Familie Schmucki, zu der nun auch Sereinas Mutter gehört, scheint die mehr als bescheidene Reitschule nur noch von Pferden bewohnt zu werden, die niemand mehr wollte. Für das bis anhin nicht nur von Erfolg verwöhnte Ex-Mitglied im Nachwuchskader ist es mehr als ungewohnt, die Ställe jetzt auf einmal selbst ausmisten zu müssen und den einzigen Sandplatz in horrendem Zustand vorzufinden. Andererseits heisst die Abwesenheit jeglichen Spitzensportflairs aber auch: Keiner, der vom „Pignatelli-Skandal" gehört hat, keiner, der sich darum schert, warum die einstige Nachwuchshoffnung des Deutschen Springsports seit jenem totgeschwiegenen Tag im Mai, an dem sie zwar ein Pferd gerettet, aber drei verloren hat, nicht mehr geritten ist. Doch Sereina merkt schnell, dass sie nicht für immer davonlaufen kann, vor allem nicht, wenn ihre Vergangenheit längere Beine hat als ihre Lügen. Und mit der Hoffnungslosigkeit kommt die Erkenntnis: Nicht alles, was glitzert, ist Gold, und nicht alles, was im Dreck gelegen hat, ist wertlos...

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