Der Duft von Rosen

Der Duft von Rosen

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WpMetadataNoticeLast published Sat, Jun 11, 2016
Mit tränen in den Augen rannte ich auf die Straße. Sie war dunkel und verlassen. Noch ein letztes mal blickte ich zurück und warf mir im schnellen Schritt meine Jacke über. Die Straßenlaternen warfen ein gelblich blasses licht auf die Straße. Ich stöhnte kurz auf, als die Jacke meinen Arm streifte. Die Ampeln waren rot,doch ich ging ohne einen Blick über die Straße. Nach der Kreuzung am Krankenhaus konnte man den Park erkennen. Ich drehte mich kurz im Kreis und rannte auf eine Bank zu. Schluchzend ließ ich mich auf sie nieder. Meine Beine zitterten und ich fühlte mich geschwächt und allein. Mutterseelenallein. Ich nahm einen tiefen Atemzug und konnte den Duft von Rosen warnehmen. Wahrscheinlich vom Busch der hinter mir wuchs. Aufeinmal kam dort ein Rascheln hervor. Die Turmuhr schlug 2 Uhr morgens. Mit diesem Schlag sprang ich auf und sprintete so schnell ich konnte zum nächsten Abhang. Keuchend fiel ich zu Boden. Eine Hand langte an meinen rücken. "Phil?",stöhnte ich. "Nein.", kam es.
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„Hattet ihr Spaß?" Ich nicke und setze mich neben sie. „Was ist los?" „Willst du das wirklich wissen?" Ich nehme ihr die Flasche aus der Hand und schaue hinein. Sie ist bereits zur Hälfte geleert. „Nicht das du am Ende noch im Krankenhaus landest.", sage ich selbstironisch. „Bist du sauer auf mich, enano?" Ich zögere einen Moment. „Ja." Ihr Ausdruck wird noch trauriger, doch sie sagt nichts. „Aber du verstehst es nicht. Und ich kann es dir nicht erklären.", sage ich während ich aufstehe, „Gute Nacht." Sie schaut betroffen zu Boden und für einen Moment bin ich mir unsicher, ob ich nicht doch zu unfreundlich bin. „Gute Nacht.", erwidert Becca und steht auch auf, „Schlaf schön."

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