Mein Trauma

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WpMetadataNoticeUltima pubblicazione gio, mag 1, 2025
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SAGGISTICA
Trigger Warnung: Sexuelle Belästigung/Sexueller Übergriff Bitte lest nicht weiter, wenn euch dieses Thema zu nahe geht, zu euer eigenen Sicherheit und mentalen Gesundheit!! Denkt immer daran: Ihr seid nicht allein damit und könnt immer • die Telefon Seelsorge (0800/1110111 oder 0800/1110222) • das Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch (0800 22 55 530) • das Hilfe-Telefon Gewalt gegen Frauen (116 016) anrufen <3 Hierzu möchte ich noch betonen, dass psychotherapeutische Hilfe chronische¹ mentale Belastungen durch sexuelle Gewalt am besten individuell behandeln kann, während Seelsorge eher akute² mentale Belastungen lindern kann. ¹ chronisch = sich langsam entwickelnd ² akut = im Augenblick herrschend Ich möchte, bevor ich beginne, einmal klarstellen, dass ich dieses Erlebnis nicht teile, um Mitleid/Beileidsbekundungen zu bekommen, sondern um darauf aufmerksam zu machen, wie sich so eine Situation entwickelt und nicht länger zu schweigen, denn damit gäbe ich dem Täter noch Recht in dem, was er getan hat.. Generell ist es nämlich so, dass nach einem sexuellen Übergriff oder schlimmer noch, einer Vergewaltigung Betroffene immer die Schuld erst bei sich suchen und lange brauchen, um zu verarbeiten, was überhaupt passiert ist - manchmal ein Leben lang. ,,Hätte ich den kurzen Rock/das kurze Kleid/das enge Top doch nicht angezogen.." ,,Hätte ich mich nicht so auffällig geschminkt.." ,,Hätte ich nicht so viel Alkohol getrunken.." ,,Hätte ich mich gar nicht darauf eingelassen.." ,,Hätte ich nicht gezögert.." ,,Hätte ich 'NEIN' gesagt.." ,,Hätte ich mich gewehrt.." ,,Hätte ich Hilfe gerufen.." Diese und sicher viele weitere Gedankengänge kommen automatisch immer wieder hoch; Vorwürfe, die sich die Betroffenen machen, die eigentlich in der OPFER Rolle sein sollten. Vorwürfe, die sich die Täterrolle nie macht. ,,Die Scham muss die Seite wechseln!" - Giséle Pelicot, unsere französische Heldin für Opfer sexualisierter Gewalt
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Ich schreibe über meinen Weg. Ich schreibe nicht darüber, wie man etwas sein sollte, sondern darüber, wie ich zu dem geworden bin, was ich heute bin. Ich erzähle, wie ich angefangen habe, mich selbst ernst zu nehmen und mir zuzuhören, statt mich ständig zu übergehen. Ich beschreibe, warum ich gemerkt habe, dass mein eigener Wille mich müde macht, und warum mich ständiges Entscheiden nicht stärkt, sondern erschöpft. Ich erkläre, warum Ordnung, Führung und Hingabe für mich keinen Verlust bedeuten, sondern Ruhe und Klarheit bringen. Das hier ist eine ehrliche Beschreibung dessen, was in mir passiert ist, als ich aufgehört habe, gegen mich selbst zu arbeiten. Ich schreibe darüber, warum ich Sub sein will, warum ich hörig sein möchte und wie ich gelernt habe, diesen Wunsch bewusst und verantwortungsvoll zu leben. Alles, was hier steht, ist aus meiner eigenen Perspektive geschrieben. Ich gehe diesen Weg Schritt für Schritt. Ich überspringe nichts und erkläre nichts weg.

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