Yunaria - geboren als Heldin, auserkoren von Göttern, geprägt von einem Schicksal, das niemals sanft sein konnte.
Von Kindesbeinen an war sie anders. Wo andere spielten, trug sie Gedanken wie Ketten. Wo Gleichaltrige lachten, trug sie die Last von Fähigkeiten, die niemand verstehen konnte. Hochbegabt, ja - aber auch verflucht. Ihre Magie war mächtig, doch sie war das Echo eines Fluches, der ihr nicht nur die Kindheit raubte, sondern auch das, was sie am meisten gebraucht hätte: Erinnerung. Wärme. Zugehörigkeit.
Ihre Eltern hatten sie geliebt. So tief, dass sie bereit waren, ihr Leben zu geben - in der Hoffnung, sie zu retten. Und doch... was nützt Liebe, wenn sie in Schatten verloren geht? Was nützt ein Opfer, wenn das Kind, für das man starb, nicht einmal mehr weiß, wie sich Liebe anfühlt?
Yunaria fühlte sich allein gelassen - vergessen von den Göttern, verlassen von den Menschen. Alles an ihr schien auf ein Ziel hin getrimmt zu sein: das Land zu beschützen, koste es, was es wolle. Doch wie soll man ein Reich retten, wenn im eigenen Herzen nur Leere hallt? Wie kann man andere beschützen, wenn niemand da ist, der einen selbst hält?
Der Zorn in ihr war still, aber tief. Eine Wut auf die Welt, auf ihr Schicksal, auf sich selbst. Und als sie sich beinahe aufgab - als sie im Begriff war, sich selbst in jenem düsteren Strom der Bedeutungslosigkeit zu verlieren - trat etwas Unerwartetes in ihr Leben.
Nicht Rettung. Kein Held in goldener Rüstung. Sondern eine Stütze.
Ein Mensch. Eine Geste. Eine Wärme, die nicht laut, aber echt war. Oswald.
Ein Licht in der Schwärze - klein, aber standhaft. Und Yunaria, die alles verloren hatte, wagte zum ersten Mal, daran zu glauben, dass es vielleicht nicht nur die Götter waren, die über sie wachten. Vielleicht, nur vielleicht, konnte auch ein Herz, das einmal brach, wieder schlagen - für etwas, das mehr war als ihre Pflicht.
!!!BEENDET!!!
Verachtet und gejagt, eine kleine Gruppe von Menschen, die für ihre Ansichten kämpfen, die nicht zögern würden, diese zu beschützen, denen Unrecht widerfährt. Sie selbst nennen sich die Rebellen. In den Schatten der Lande versuchen die den Feind zu stürzen und ein großes Unheil zu verhindern, doch ihre Pläne werden zunichtegemacht.
Eines Tages, im Süden von Agaria lauern Schatten in den tiefen Wäldern auf, jede Möglichkeit auf Flucht kam zu spät, ein unheilvoller Fluch nimmt ihnen jeden Funken auf Hoffnung.
Eine Königin ohne Reich, eine geheimnisvolle Prinzessin und eine junge Hexe reisen daraufhin durch die verschiedenen Lande auf der Suche nach einem Weg ihre Freunde zu erlösen und die Länder doch noch zu retten, bevor ein verherrungsvoller Krieg ausbricht.
(Content Warnungen sind im Prolog enthalten)