Fenrir
  • WpView
    Reads 38
  • WpVote
    Votes 0
  • WpPart
    Parts 8
WpMetadataReadMatureOngoing
WpMetadataNoticeLast published Mon, Jun 2, 2025
Tenebris - ein abgelegenes Dorf im südlichen Schwarzwald. Ein Ort, den alte Bäume umschließen wie Rippen einen zerbrochenen Körper. Touristen kommen wegen der Legende. Die Einheimischen bleiben wegen der Angst. Alle zehn Jahre, bei Blutmond, verlässt etwas Uraltes den Wald. Ein Wesen aus einer Zeit, als Flüche noch stärker waren als der Tod. Ein Wolf mit Augen wie giftgrünes Feuer. Groß wie ein Albtraum. Und hungrig. Man nennt ihn Fenrir. Manche glauben, er sei nur ein Mythos. Andere wissen es besser. Elias Mor, Wildhüter und Sohn eines verschwundenen Försters, hat jede Neumondnacht durchforstet, jedes verstümmelte Opfer gesehen - und jedes Mal weder gehandelt noch etwas gesagt. Doch als er eines Morgens vier Leichen im Nebel findet und Spuren entdeckt, die kein Tier hinterlässt, beginnt sich etwas zu regen: im Wald, in Tenebris - und in ihm selbst. Was, wenn der Fluch nicht gebrochen werden kann? Was, wenn Erlösung nicht Liebe bedeutet - sondern Opfer? Und was, wenn der Wolf längst nicht mehr allein ist?
All Rights Reserved
Join the largest storytelling communityGet personalized story recommendations, save your favourites to your library, and comment and vote to grow your community.
Illustration

You may also like

  • Freezin' Heart
  • Moonlight
  • Follow your destination (Teen Wolf) [ABGESCHLOSSEN]
  • ARCHETYPE 2.0
  • THIAM - Love and fight.
  • Weltenbruch (18+)
  • Nacht | Die Mate

Manchmal wünschte sich Sky sie wäre mehr wie ihre Schwester. Würde mehr aus sich herauskommen. Und für sich einstehen. Nun das dieses 'für sich einstehen' dazu führen würde, dass sie mitten in der eisigen Tundra aufwachte konnte ja so erstmal keiner Ahnen. Und das sie als einzige Überlebende aufwachen würde, hätte sie niemals gedacht. Nur der Beginn einer ganzen Reihe von Dingen, die ihr im Traum nie eingefallen wären. Denn das ausgerechnet Gabe sie finden würde? Der einzige Mann auf der Welt, der nicht dankbar war wenn eine Frau ihm buchstäblich vor die Füße fiel. Wäre sein Ehrgefühl nicht, hätte er sie einfach dort gelassen. Doch warum spürte er dieses Seltsame Gefühl im Magen jedes Mal wenn er sie ansah? Und warum wollte er nicht, dass sie in ihr altes Leben zurückkehrte? Er steckte knietief im Mist und er konnte einfach nichts dagegen tun.

More details
WpActionLinkContent Guidelines