Fear in my live

Fear in my live

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Mar 9, 2026
Ja es könnte jeden Triggern in jeglicher Weise, es muss verarbeitet werden und ich tue es indem ich schreibe. Etwas wie ein Blogg oder ne lebendige Geschichte. Ich erzähle von meinen Gefühlen und Erlebnissen und meinen Emotionalen Zusammenbrüchen. Manchmal sehr aktuell da ich nun meine Trauma aufarbeite unter psychologischer Begleitung, meine großen Punkte sind Menschen zu vertrauen und wieder Lieben zu können. In diesem Buch werden keine Namen genannt, deswegen werde ich schreiben was ich will... Missbrauch Körperlich und psychisch. Mein Leben stand manchmal auf dem Spiel, manchmal aber durch mich selbst... Ich habe diese Probleme schon seit dem ich klein bin, sowie auch die Gedanken nicht hineinzupassen wegen dem ASS (Autismus Spektrums Störung). Mobbing hat oft mein Leben beglitten und das ich nicht genug sei. Lest es bitte chronologisch, macht mehr Sinn haha Ich habe dennoch viel geschafft, habe mein Abitur gemacht ein Jahr lang studiert und bin jetzt für ein halbes Jahr krankgeschrieben und in Therapie, bis zur Ausbildung. Solange möchte ich mich wieder auf dem Damm bringen, es wird bestimmt paar Jahre dauern, aber ich muss jetzt anfangen. Ich will lieben können und Kinderhaben, eine schöne „gesunde Familie" der ich meine Fürsorge geben kann.
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Ist es schräg, erst mit 26 Jahren erstmals Geschlechtsverkehr zu haben? Ist es ungewöhnlich, suchtgefährdet zu sein? Ist es verwerflich, psychisch zu erkranken? Obwohl ein Grossteil der Leute diese Fragen wahrscheinlich mit "Nein" beantworten würde, sind die angesprochenen Themen alle mit Tabus behaftet. Dabei könnte man doch einfach darüber sprechen. Mit dem vorliegenden Buch ist die Hoffnung verbunden, dass künftig weniger Leid dadurch entsteht, weil man über vermeintlich ungewöhnliche Erscheinungsformen des Lebens den Mantel des Schweigens hüllt. Erst durch einen offenen Umgang mit dem, was war, eröffnet sich die Möglichkeit, darauf Einfluss zu nehmen, was wird. Mein Leben als junger Erwachsener war orientierungslos. So deutlich ich spürte, was ich wollte, so unklar war mir, wie sich dieses Streben umsetzen liess. Am belastendsten aber war, dass ich mit emotionalen Defiziten aus der Pubertät hervorgegangen war, die einer glücklichen Liebesbeziehung hartnäckig im Weg standen. Weshalb das so war, verstand ich lange nicht. Rückblickend stelle ich erleichtert fest: Kehrtwenden sind im Leben auch jenseits der Jugend möglich. Aber blitzartige Veränderungen von heute auf morgen gehören ins Reich der frommen Wünsche. Ein Wandel falscher Sichtweisen und kontraproduktiver Angewohnheiten ist ein Langzeitprojekt, bei dem keine Abkürzungen und Schleichwege vorgesehen sind. Meinem Beispiel attestiere ich keinerlei Allgemeingültigkeit, und mein Lebensweg verläuft so individuell wie jeder andere auch. Aber meine Geschichte zeigt, dass auf Durststrecken nicht bloss eine Oase, sondern langfristig fruchtbarer Boden folgen kann. Egal, wie tief man in der Scheisse steckt: Auf lange Sicht siegt nie die Angst, sondern immer die Liebe.

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