Alicia weiß wirklich nicht, was zwischen ihrer damaligen besten Freundin und ihr passiert war. Sie weiß nur, dass sie irgendwann allein da stand.
Alicia und Mila.
Sie waren unzertrennlich. Eine feste Freundschaft, die niemand zerstören könnte, egal was passieren würde. Dachte sie.
Doch manchmal genügt nur eine einzige Person, um alles zu verändern.
Als ein neues Mädchen in der Klasse auftaucht, wird aus ,,wir" langsam ein ,,sie und ich".
Alicia blieb zurück. Mit tausenden von Fragen, auf die niemand eine Antwort hat, und eine Leere, die immer schärfer durchdringt.
Je näher Mila der anderen kommt, desto mehr verändert diese sich zum negativem. Es tut Alicia weh dies mit anzusehen, aber sie kann nichts dagegen tun.
Denn am Anfang hatte sie nichts gemerkt, aber immer mehr wurde Alicia zu einem Störfaktor als wäre sie auf irgendeiner weise falsch. Diese ständigen schiefen Blicke die, die neue ihr zuwirft, werden immer aufdringlicher einfach zu verschwinden.
Eine Geschichte über den Schmerz, ersetzt zu werden.
Ein Ereignis, das in einigen Teilen auf wahren Begebenheit basiert.
Ivana herrscht nicht mit Worten.
Sie herrscht mit Blicken, Entscheidungen - und Blut.
In einer Welt, in der Schulden gebrochenen Knochen gleichen und Loyalität das Einzige ist, was zwischen Leben und Tod steht, führt Ivana ihre Organisation mit eiskalter Präzision. Ihre Vergangenheit ist ein verschlossenes Kapitel, versiegelt durch Narben, über die niemand Fragen stellt. Wer es doch tut, verschwindet.
Als Noah auftaucht, verändert sich das Gleichgewicht. Still. Berechnend. Gefährlich. Er sieht mehr, als er sollte, sagt weniger, als er denkt - und kommt Ivana näher, als es irgendjemand zuvor durfte. Zwischen ihnen entsteht ein Spiel aus Macht, Provokation und unausgesprochenen Drohungen, bei dem jeder falsche Schritt tödlich enden kann.
Um sie herum brodelt das Chaos: Verrat liegt in der Luft, Schuldner glauben sich sicher, und Gewalt ist nur einen Atemzug entfernt. Schritte hallen auf Beton, High Heels klingen wie ein Todesurteil - und Angst spiegelt sich in den Augen derer, die zu spät begreifen, mit wem sie es zu tun haben.