Ein Song entfernt von dir// Kyle Alessandro

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WpMetadataNoticeLast published Thu, Jun 26, 2025
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Fiction
Romance
Ich hätte nie gedacht, dass mein Leben einmal mit einem Anruf von JJ beginnen würde. Nicht so einem jedenfalls. „Du musst kommen", hatte er gesagt. „Ich brauch dich. Nicht als Freundin. Als Managerin. Oder... was auch immer du gerade sein willst." Ich hatte gelacht. Aus Unsicherheit. Aus Überforderung. Und weil ich mir beim Abwasch die Hände verbrannt hatte und gleichzeitig versuchte, seine Nachricht zu verstehen. „Eurovision?" hatte ich wiederholt. „Ja. Ich. Eurovision. Österreich. Basel. Im Mai. Und du kommst mit." Ich hatte nicht sofort Ja gesagt. Natürlich nicht. Ich hatte keine Erfahrung im Musikgeschäft, keine Ahnung von internationalen Wettbewerben und keine Garderobe, die für Kameras geeignet gewesen wäre. Aber mein bester Freund hatte diese Art von Blick, auch durch ein FaceTime-Bildschirm, ein bisschen verletzlich, ein bisschen überzeugend und mit einer Prise kindlicher Panik. Also hatte ich Ja gesagt. Ich wusste da noch nicht, dass ich in diesem Mai nicht nur auf einer Pressetribüne stehen würde. Ich wusste nicht, dass ich mich in jemanden verlieben würde, den die halbe Welt auf einer Bühne sieht und der sich trotzdem so anfühlt, als würde er nur für mich singen.
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jj
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Er stand nun vor mir, mit seiner kompletten Aura. Hielt mir seine Hand hin, diese die mir schon einmal Wärme und halt spenndete. "Wenn du die Wahl hättest, würdest du dan mit mir kommen?" Seine grünen Augen durchborhten mich. Ich wusste keine Antwort. Noch nicht. Was kann ich glauben und was nicht. Ich sah zur seite, sah durch das kleine Fenster das mir Blick auf die eingeschneite Langschaft freigab. Sah die vielen Bäume, die Personen die hier ein und aus gingen. "Sailié, lass uns beide Leben" Meine kalten leeren Blauen Augen sahen nun vom Fenster auf, in seine. Ich musterte sein Gesicht, suchte verzweifelt nach etwas was mir halt gab. Was mir versicherte das seine Worte nicht nur gelogen waren. Mein Hals brannte, meine Lungen ziehen sich schmerzhaft zusammen. Ich sammelte noch einmal meine ganze Kraft, wimmerte auf ehe ich diese Buchstaben, einzelne worte und einen kleinen Satz heraus brachte. "Wir beide?" Fragte ich dan leise. Schenkte ihm die ersten Worte seit Monaten. Schenkte ihm etwas, etwas was ihm mehr als jeder Gegenstand auf dieser Welt wert ist. "Nur wir beide" --------- Cover by @Milenabluemchen

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