Die vier Königreiche

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WpMetadataNoticeLast published Thu, Jul 24, 2025
Manchmal liege ich nachts wach und starre an das dunkle Holz über meinem Bett. Mein atmen ist in der Stille kaum hörbar und ich frage mich, ob es falsch von mir ist, mehr zu wollen. Ich wünsche mir keinen Reichtum oder Ruhm durch Heldentaten. Ich wünsche mir einfach mehr. Mehr als das hier. Mehr als das Leben auf unserer kleinen Farm. Mehr als das sich tägliche frühe Aufstehen, um das Gleiche zu tun, wie am Tag zuvor. Ich bin nur ein Mädchen geboren zwischen Feldern, die zu wenig geben und Wegen die nirgends hinführen. Ich helfe meiner Mutter beim melken, füttere unsere Tiere und putze den Herd. Ich tue das was getan werden muss. Und dennoch ist da etwas, dass sich in mir regt. Etwas, das nicht zur Ruhe kommt. Es ist kein klarer Gedanke, kein Traum, dem ich folgen könnte. Es ist nur ein Gefühl, ganz klein und doch so schwer, dass mir zeigt, dass ein Teil von mir fehlt. Ich weiß nicht was es ist. Ich kann es nicht benennen. Ich habe keinen Namen dafür. Es ist ein Gefühl der Leere, die in den leisesten Momenten so laut in mir rauscht, dass ich denke, ich könnte daran zerbrechen. Ich sehe meine Familie, wie sie sich Tag für Tag abmüht und wünsche mir mehr für sie. Einfach ein wenig Glück und ein paar leichtere Tage, an denen die Arbeit auf dem Feld nicht so schwer ist. Aber was wünsche ich mir? Ich weiß es nicht. Ich träume nicht von großen Heldentaten und möchte auch kein Schwert heben. Ich möchte nicht, dass Lieder über meine Taten gesungen werden. Ich möchte nur wissen, was mir fehlt. Doch vielleicht ist das zu viel verlangt. Vielleicht wäre es besser und leichter für mich, mit dem was ich habe zufrieden zu sein. Aber ich bin es nicht. Und je länger ich versuche diese Gefühl zu unterdrücken, desto deutlicher spüre ich, dass es irgendwo in dieser Welt etwas gibt, das mir gehört. Etwas das mich vervollständigen könnte. Ich weiß nur nicht, ob ich es je finden werde. Aber der Gedanke daran lässt mich einfach nicht los.
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Nach dem Kahlyn die Selbstanzeige und eine Anzeige gegen Oberstleutnant Mayer, wegen Misshandlung Schutzbefohlener, mehrfachen Mordes und versuchten Mordes, gegenüber der Staatsanwaltschaft gemacht hatte, kehrte Kahlyn zurück zu den Runges. Das erste Mal seit vielen Jahren, schlief das Mädchen, ohne die Albträume, über die rumänischen Kinder und erwachte aus einem erholsamen Schlaf… Viel war geschehen, in nur einem Monat. Kahlyn wurde von einem Extrem ins andere gestoßen. Lernte, ihre neuen Kameraden kennen und begriff, dass sie viele neue Freunde hatte. Auch, wenn sie ihre alten Kameraden verloren hatte. Allerdings war das Mädchen, noch nicht richtig zur Ruhe gekommen. Von ihrem ehemaligen Vorgesetzten, wurde sie geschlagen und vergiftet. Von ihrer Vergangenheit, immer wieder verfolgt. Sie stellte sich ihrer Angst vor Puppen. Zeigte ihren neuen Kameraden, ein Teil ihres Könnens. Aber sie musste auch feststellen, dass diese neue Welt in der sie jetzt lebte, völlig anders war. Das alles das, was sie bis jetzt von Leben kannte auf den Kopf gestellt wurde. Sie, ein Mädchen das hoch intelligent war. Kahlyn musste begreifen lernen, dass sie von dieser Welt nichts kannte, dass ihr die einfachsten Sachen Angst einjagten. Dass sie ihre neuen Freunde, absolut nicht verstand Dass sie lernen musste Vertrauen zu haben, zu sich selber, aber auch zu anderen. Vor allem, dass ihr hier niemand etwas tun würde... Sie beschloss ihrer neuen Familie eine Chance zu geben und gab ihnen Einblick, in ihre kleine verletzte Seele. Lernte das Gefühl der Liebe kennen. Lernte aber auch, Hilfe anzunehmen, Vertrauen zu fassen und sich zu öffnen. Jetzt musste sie nur noch lernen, diese ihr fremde Welt zu verstehen und in dieser Welt klar zu kommen. Dass es mehr im Leben gab, als nur den Kampf, Mord und Totschlag. Wie sie das lernt? Lest selber…

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