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Einundsechzig Tage

Einundsechzig Tage

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Jun 14, 2015
WpInfo
Fiction
Romance
"Was ist denn los mit dir?", fragte er mich ernst, während er mich am Arm packte, "Ich dachte, du magst mich!" Mit Tränen in den Augen schaute ich ihn an. Leise sagte ich: "Ich bin krank... Auch wenn ich bleiben will, ich muss gehen. Ich kann daran nichts ändern und deine Nähe gibt mir Hoffnung, die mich zerfrisst!" Ich drehte mich um und lief mit gesenktem Kopf weg. Marie führte ein normales Leben - bis zu dem Tag, der ihr Leben ruckartig verändert. Sie bekommt akute Leukämie. Sie hat nur noch wenige Wochen, bis sie sterben muss und will ihr Leben noch in vollen Zügen leben. Aber wie geht das, mit dem Ständigen Wissen, sterben zu müssen? Sie trifft den Jungen Damon und verliebt sich in ihn, doch sie weiß nicht wie sie damit umgehen soll, denn sie will ihn nicht verletzen. Denn sie weiß, sie wird sterben.
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#6
blutkrebs
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„Eigentlich hat der Krebs doch etwas Gutes an sich. Wenn er mich nicht befallen hätte, wären wir uns wahrscheinlich niemals wieder begegnet." »Sagst du mir jetzt, warum du mich gesucht hast?« Seine Miene verändert sich schlagartig. Ich kenne ihn gut und weiß, wenn ihm etwas unangenehm ist. Ich habe absolut keine Ahnung, was so Schlimmes passiert ist, dass er ausgerechnet mich braucht - schließlich haben wir seit über fünf Jahren keinen Kontakt mehr. »Ja, ähm. Okay, ich... Tut mir leid, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.« Tyreese lacht verlegen. So kenne ich ihn gar nicht. »Wo ist der Tyreese hin, in den ich mich damals verliebt habe?«, flüstere ich. Es muss etwas Gravierendes geschehen sein, damit eine Person derart verstört und eingeschüchtert wird. »Es ist nicht einfach. Ich dachte immer, dass mein Leben nun endlich normal wird.« Mein Blick scheint zu verraten, dass ich ihn absolut nicht verstehe. »Natürlich gab es schöne Momente, aber im Großen und Ganzen spielt das Schicksal einfach nur mit dir. Was ich eigentlich sagen will, ist, dass ich krank bin.« Ich spüre, wie sich allmählich meine Kehle zuschnürt. »Tyreese, bitte sprich mit mir.« Irgendwo in meinem Unterbewusstsein wird ein einziger Gedanke präsent und ich wünschte, er hätte sich nicht bewahrheitet. »Ich habe Krebs. Krebs im Endstadium.«

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