Auszüge einer Erzieherin

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WpMetadataNoticeLast published Wed, Jul 9, 2025
In Auszüge einer Erzieherin - oder: Warum man für einen Job, in dem man am Ende doch nur Popos abwischt und Bauklötze stapelt, erstaunlich lange ausgebildet wird - nimmt uns Christina, 23, frisch gebackene Erzieherin mit fünf Jahren Ausbildung im Gepäck, mit auf eine herrlich ehrliche Reise durch den turbulenten Kita-Alltag. Mit einem Augenzwinkern erzählt sie von den kleinen Dramen und großen Momenten: von Kindern, die lieber ihre Rotznasen teilen als ihr Spielzeug, von Eltern, die glauben, Erzieher seien wandelnde Ratgeberlexika, und von einer Ausbildung, die mehr Pädagogik-Stoff beinhaltet, als so mancher Bachelor-Studiengang - nur um dann doch beim Popo-Abwischen zu enden. Dieses Buch steckt voller witziger Anekdoten, liebevoller Beobachtungen und dem ungeschönten Blick hinter die bunten Kulissen eines Berufs, der oft unterschätzt wird. Ein Muss für alle, die Kinder lieben, für Pädagogen - und für alle, die einfach mal wieder herzlich lachen wollen.
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Vier Wohngruppen in sechs Monaten. Eine Akte voller Diagnosen, Vermerke und Warnungen. Und ein Mädchen, das lieber provoziert, bevor es wieder verletzt wird. Tabea hat gelernt, dass niemand bleibt. Also testet sie. Beobachtet. Greift an, bevor es wehtut. Denn wer nicht bleibt, hat auch nie dazugehört. Jetzt landet sie auf der Holsteinranch, ein Ort weit weg von allem, was sie kennt. Kein klassisches Heim. Kein enger Gruppenalltag. Sondern Menschen, die nicht spielen. Tiere, die nichts erwarten. Und eine Reitlehrerin, die mehr sieht, als Tabea zeigen will. Was passiert, wenn jemand nicht zurückschlägt, sondern einfach stehen bleibt? Wenn Grenzen nicht nur kontrollieren, sondern schützen? Tabea will keine Hilfe. Keine Nähe. Keine leeren Versprechen. Aber vielleicht, ganz vielleicht - ist da eine Chance, die leiser beginnt als alle anderen davor. Ein Roman über Wut, Bindung und das Bedürfnis, gesehen zu werden. Über das, was hinter lautem Verhalten steckt. Und über die eine Chance, die niemand sah, nicht mal sie selbst.

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