Zwischen den Welten

Zwischen den Welten

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WpMetadataNoticeLast published Fri, Jul 11, 2025
„Manchmal reicht ein Flüstern der Vergangenheit, um die Gegenwart zum Beben zu bringen." Die Uhren in Greystone Falls gingen immer pünktlich. Regina Mills mochte das. Pünktlichkeit. Ordnung. Kontrolle. Jeden Morgen betrat sie das Rathaus mit dem gleichen kühlen Blick, den gleichen Absätzen, die gleichmäßig über den Marmor klackten. Bürgermeisterin. Respektiert. Gefürchtet. Unantastbar. Und trotzdem - manchmal, wenn sie allein war, spürte sie es. Ein Ziehen unter der Haut. Eine Wärme in der Brust, als würde sich etwas in ihr regen. Etwas, das längst verschwunden sein sollte. Ihre Finger strichen über die Schublade in ihrem Schreibtisch. Sie öffnete sie nicht. Nicht heute. Sie wusste, was darin lag: ein alter Ring. Verblasst, aber noch immer von Magie durchzogen. Sein Ring. Regina hatte nie aufgehört zu spüren, dass er noch irgendwo war. Aber sie hatte gelernt, zu funktionieren. Sich zu beherrschen. Sie hatte sich diese Welt erschaffen. Diesen Ort. Diesen Frieden. Einen Ort ohne Helden und Bösewichte. Ohne Schmerz. Und doch ... Frieden war keine Liebe. Stille war kein Vergessen. Und Ordnung - war keine Heilung. Waldstück außerhalb der Stadtgrenze - 05:14 Uhr Der Regen war kalt, aber nicht schlimm genug, um ihn aufzuwecken. Es war das Rascheln der Blätter. Oder vielleicht ... der Name, der in seinem Kopf hallte. „Regina." Er riss die Augen auf. Kein Gedächtnis. Keine Ahnung, wer er war. Nur dieser Name. Und der Bogen in seiner Hand.
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Der Regen prasselte wie flüssiger Zorn gegen die Fensterscheiben des alten Herrenhauses. Ivana stand zitternd in der Eingangshalle - nicht nur wegen der Kälte, sondern wegen des Mannes, der sie beobachtete. Er war schön. Auf eine gefährliche, grausame Weise. Leandro Ramirez - der reiche, mysteriöse Erbe, der in der Unterwelt der Stadt ebenso gefürchtet wie bewundert wurde. Er hatte sie nicht eingeladen. Und doch war sie hier. "Du solltest nicht allein kommen", sagte er leise, seine Stimme wie dunkler Samt, der sich um ihren Hals legte. „Nicht in mein Haus. Nicht, wenn du weißt, wer ich bin." "Vielleicht will ich genau deshalb hier sein", flüsterte sie, den Blick erhoben, obwohl ihr Herz raste. Sie sollte Angst haben. Aber da war etwas anderes in ihr. Etwas, das sie selbst nicht verstand - eine Neugier, eine Sehnsucht. Vielleicht sogar... ein Verlangen. Leandro trat näher, und die Luft zwischen ihnen knisterte. „Du spielst mit Feuer, Ivana „Vielleicht will ich brennen." Ein kurzes Lächeln zuckte über seine Lippen, ein Versprechen von Sünde. „Dann werde ich dich brennen lassen." Er zog sie an sich, sein Griff fest, aber nicht schmerzhaft - noch nicht. Seine Lippen fanden ihren Hals, heiß gegen ihre Haut, während seine Hand in ihrem Haar vergraben war. Es war kein Kuss der Zärtlichkeit. Es war ein Kuss der Besitzergreifung. Und sie ließ es zu. Denn manchmal... will das Herz genau das, was die Seele zerstören könnte.

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