Zu viel. Nie genug.

Zu viel. Nie genug.

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WpMetadataReadComplete Mon, Jul 14, 2025
Ein Poetry-Slam über das Erwachsenwerden über Erwartungen, Selbstzweifel und den leisen Wunsch, einfach man selbst sein zu dürfen. Ich bin 17. Fast 18. Alle reden von Freiheit, Plänen und Selbstverwirklichung. Aber was, wenn sich Jugend nicht leicht anfühlt, sondern schwer? Wenn man schwimmt, nicht vorwärts, nicht zurück, sondern einfach im Kreis? Dieser Text ist kein Ratgeber. Keine Heldinnengeschichte. Sondern eine ehrliche Momentaufnahme von Angst, Druck, Sehnsucht und stiller Stärke. Für alle, die sich manchmal fehl am Platz fühlen. Für alle, die zu viel sind. Oder nie genug. Für dich.
(CC) Attrib. NonComm. NoDerivs
#37
gefühlschaos
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Poetry Slams

  • A room called Art - English poem
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Was bleibt, wenn der Mensch, der einen gehalten hat, plötzlich nicht mehr da ist? J. schreibt. Weil Reden zu schwer ist. Weil Worte im Kopf kreisen, aber selten den Weg nach draußen finden. Weil es Orte gibt, an denen Schmerz leiser ist, wenn man ihn auf Papier bannen kann. Seit dem Tag, an dem alles auseinandergebrochen ist, versucht J., die Reste zusammenzuhalten: von einem Alltag, der nie einfach war, und von einem Gefühl, das einst wie Sicherheit war - und jetzt wie Leere brennt. Die Welt um J. ist zu laut, zu grell, zu unbeständig. Routinen geben Halt, aber sie zerfallen. Reize prasseln ein. Begegnungen überfordern. Und tief drinnen arbeitet ein Schmerz, der sich nicht erklären lässt. Nur fühlen. Denn der Mensch, der einst sagte: „Ich mag, wie du bist." - ist fort. Ohne Ankündigung. Ohne Erklärung. Und mit diesem Weggang fällt auch J.s inneres Gleichgewicht in sich zusammen. Zwischen funktionierendem Außen und stillem Zusammenbruch entstehen Einträge, die tiefer blicken lassen als jedes Gespräch. Über Momente, in denen selbst Atmen schwerfällt. Über Nächte, die nur auszuhalten sind, wenn die Gedanken sortiert werden - in Zeilen, in Mustern, in Wiederholungen. Und über die stille Hoffnung, dass es irgendwo jemanden gibt, der nicht fragt, sondern bleibt. Als dann jemand Neues auftaucht, leise, vorsichtig, ohne zu drängen - verändert sich etwas. Nicht plötzlich. Nicht mit einem Knall. Sondern mit einem Blick, der nicht zu viel will. Einer Berührung, die nicht schreckt. Einem „Hallo", das kein Verlangen, sondern Respekt bedeutet. Und so beginnt eine neue Geschichte - mitten im Chaos. Zart. Unerwartet. Ehrlich. Ein leiser, erschütternd ehrlicher Roman über das Alleinsein, das Überleben im täglichen Lärm, über unsichtbare Zusammenbrüche - und über das kleine Wunder, das geschieht, wenn ein Mensch nicht versucht, zu reparieren, sondern einfach da ist

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