Hayato führt ein eher ruhiges und zurückgezogenes Leben, geprägt von stillen Tagen und heimlichen Sorgen. Doch plötzlich taucht jemand auf, der seine Welt auf sanfte Weise verändert - jemand, dessen Gegenwart Trost und Sicherheit schenkt. Zwischen kleinen Gesten, unverhoffter Hilfe und gemeinsamen Momenten entstehen Augenblicke, die Hayato auf unerwartete Weise berühren. „Wenn du da bist" erzählt von Freundschaft, Vertrauen und der stillen Wärme, die entsteht, wenn jemand einfach da ist.
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„Warum bist du eigentlich immer da, wenn ich Hilfe brauche?" Hayatos Stimme war leise, fast unsicher. Ren lächelte nur, seine Augen warm und aufmerksam. „Weil ich will, dass es dir gut geht", antwortete er einfach.
Hayato wusste noch nicht genau, was dieses Gefühl in ihm bedeutete. Dass er Ren immer wieder in Gedanken hatte, dass sein Herz schneller schlug, wenn Ren in seiner Nähe war - all das war neu und verwirrend. Immer wieder redete er sich ein, dass es ja nur Freundschaft sei, doch tief im Inneren spürte er, dass es mehr war.
Jede Begegnung, jede kleine Geste, jedes geteilte Lachen bringt ein warmes Gefühl in sein Herz, das er nicht richtig einordnen kann. Zwischen alltäglichen Schulstunden, peinlichen Momenten und leisen, bedeutungsvollen Augenblicken wächst etwas, das ihn fasziniert und gleichzeitig verunsichert.
Er lernt langsam, dass es Menschen gibt, auf die man sich wirklich verlassen kann - und dass Nähe mehr sein kann als nur Freundschaft. Doch so sehr er sich selbst einredet, es sei nur Freundschaft, spürt er, dass diese Bindung zwischen ihm und Ren sich immer stärker anfühlt.
Wie weit er sich auf dieses unbekannte Gefühl einlassen würde, wusste er nicht. Und vielleicht war genau das das Spannende daran: ein leises Ziehen, ein Herzklopfen, das er nicht erklären konnte, eine Nähe, die ihn wärmte und gleichzeitig forderte - und ein Hauch von etwas, das noch niemand in seinem Leben so hinterlassen hatte.
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