Die Nacht war still, das Knacken der Äste ihr Herz stocken ließ. Sie kannte dieses Geräusch - es war seiner Schritte. Der Mond brannte silbern auf seiner Haut, und für einen Moment sah er aus wie ein Traum, der ihr endlich gehört. Doch dann blitzten die Augen auf - golden, ungezähmt, gefährlich.
,,Du hast gesagt, du würdest mich nie verletzten," flüsterte sie, ihre Stimme kaum hörbar.
Sein Atem war heiß, seine Hände fest auf ihren Armen. ,,Ich liebe dich," knurrt er, ,,aber du verstehst nicht... ich kann dich nicht loslassen."
Da war es wieder: das Versprechen von Liebe, das sich anfühlte wie Ketten. Jedes Mal, wenn sie glaubte, er könnte sich ändern, riss er eine neue Wunde in ihr Herz. Und trotzdem schlug es noch immer für ihn - mit Schmerz, mit Angst, mit einer Liebe, die wie Gift durch ihre Adern floss.
Frisch getrennt.
Obdachlos.
Und dann auch noch Grayson West als Mitbewohner?
Was hab ich eigentlich verbrochen?
Er ist charmant, sportlich, sieht aus wie aus 'nem Werbespot - und nervt mich vom ersten Moment an.
Wieso steht er immer in der Küche, wenn ich gerade aus dem Bett komme?
Warum bringt er mir Kaffee, obwohl ich ihn hasse?
Und seit wann riecht Duschgel nach... Problemen?
Ich wollte keinen Neuanfang.
Ich wollte keinen Typen.
Und ich wollte ganz bestimmt keine Geschichte, bei der jemand Gefühle kriegt.
Aber was, wenn sich diese Geschichte ganz langsam in dein Herz schleicht?
Was, wenn sie beginnt - mit einem Augenrollen?
Dies ist keine Love Story.
Sagt sie.
Noch