Als sie bei der Weide eintrafen, sahen sie die toten Tiere; sie lagen noch, wo sie niedergemacht worden waren.
"Wir haben direkt mit der Suche begonnen, niemand hatte Zeit sich um die Kadaver zu kümmern", erklärte Tjaden. "Jetzt sind sie festgefroren. Wir werden sie herausbrechen, wenn es soweit ist."
Fünf Kühe lagen auf wenige Meter verstreut; der Boden war schwarz von gefrorenem Blut. Die Kühe selbst waren kaum noch zu erkennen. Beine, Hufe, Innereien, alles lag durcheinander; die Köpfe waren achtlos bei Seite geworfen. Es war ein Ort der Verwüstung.
"Hier wurde um des Tötens Willen getötet", murmelte Wulfger leise.
"Das war kein Tier", stimmte Grendel zu.
"Nein, das war kein Tier", sagte Sven. "So etwas habe ich noch nie gesehen."
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In den eisigen Weiten des Nordens, im Schatten des düsteren Grenzgebirges, ist es die Aufgabe der Garnisonen, die Menschen vor Ork-Übergriffen zu schützen. Als Boten des kleinen Dorfs Pran von niedergemetzeltem Vieh und verschwundenen Kindern berichten, brechen Wulfger und seine Kameraden auf, ihre Spuren zu verfolgen.
Zwischen blutigen Kämpfen und moralischen Abgründen muss Wulfger erkennen, dass der wahre Feind nicht immer der ist, den man erwartet.
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