Story cover for Lu by froschfananni
Lu
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Continúa, Has publicado may 20, 2015
Contenido adulto
Die verkümmerten Blumen waren von Schnee bedeckt, der Grabstein unter dieser Last kaum noch als solcher zu erkennen. Sie nahm Lucies Kette und gab sie mir zurück. „Pass gut darauf auf. Für Lucie - und mich.“ Ich nahm Ihr die Kette ab und steckte sie in meine Tasche. „Also dann, hier?“ Ich schüttelte den Kopf. „Das wäre geschmacklos, sogar für mich.“ Sie nickte und steuerte auf den angrenzenden Wald zu. Ich folgte ihr. Schatten. Sie hatte sich entschieden. Es war soweit. Ich atmete ein. Vor Erleichterung. Die Kälte brannte mir in den Lungen. Sie ging langsam. Unsicher. Und doch so selbstbewusst. Ich merkte, dass Sie fror, zog meine dicke Jacke aus und legte sie Ihr über Ihre schmalen Schultern. Sie roch daran und rümpfte die Nase. „Katze“, sagte Sie mürrisch. Dafür dass Sie sterben würde, war Sie erstaunlich gefasst. Ich achtete nicht auf Sie. Ich ging langsam neben Ihr her, die Hände in den Hosentaschen vergraben. Ich war erfüllt von Vorfreude. Ich strich mit der Zunge über meine spitzen Eckzähne. So sollte es sein. Ich würde Sie leiden lassen. Sie sollte zittern. Büßen, dafür, dass Sie mich benutzt hatte. Ich wollte Ihre Seele. Sie zerfleischen wie ein wildes Tier. Mordlust blitzte aus meinen Augen, ich war bereit. Bereit, Ihr Leben zu beenden. Sie blieb stehen. Ich griff nach Ihren Handgelenken und hielt sie fest. Drückte zu, bis Ihre Hände weiß wurden. Sie Atmete schneller. Doch sonst bewegte Sie sich nicht. Ein Rabe schwebte durch den Himmel, landete hinter Ihr im Baum. „Bist du wirklich so weit?“ Ich könnte es schnell machen, aber das würde mir den Spaß verderben, mir die Vorfreude nehmen. „Du hast lange genug gewartet.“ Ich grinste spöttisch. „Es ist schon ironisch, dass ein Teufel Leben rettet, das die Götter nehmen.“
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Er stand nun vor mir, mit seiner kompletten Aura. Hielt mir seine Hand hin, diese die mir schon einmal Wärme und halt spenndete. "Wenn du die Wahl hättest, würdest du dan mit mir kommen?" Seine grünen Augen durchborhten mich. Ich wusste keine Antwort. Noch nicht. Was kann ich glauben und was nicht. Ich sah zur seite, sah durch das kleine Fenster das mir Blick auf die eingeschneite Langschaft freigab. Sah die vielen Bäume, die Personen die hier ein und aus gingen. "Sailié, lass uns beide Leben" Meine kalten leeren Blauen Augen sahen nun vom Fenster auf, in seine. Ich musterte sein Gesicht, suchte verzweifelt nach etwas was mir halt gab. Was mir versicherte das seine Worte nicht nur gelogen waren. Mein Hals brannte, meine Lungen ziehen sich schmerzhaft zusammen. Ich sammelte noch einmal meine ganze Kraft, wimmerte auf ehe ich diese Buchstaben, einzelne worte und einen kleinen Satz heraus brachte. "Wir beide?" Fragte ich dan leise. Schenkte ihm die ersten Worte seit Monaten. Schenkte ihm etwas, etwas was ihm mehr als jeder Gegenstand auf dieser Welt wert ist. "Nur wir beide" --------- Cover by @Milenabluemchen