Zeig mir, wie man lebt

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WpMetadataNoticeLast published Thu, Jun 4, 2015
"Lass mich los !", schrie ich ihn an. "Wieso sollte ich ?" Er grinste. "Bitte..", flüsterte ich mit Tränen in den Augen. Mein Herz pochte. Ich wollte weg. Weg von ihm, weg von dieser beschissenen Welt. Ein neues Leben, das wollte ich. Laura, 16 Jahre alt, führte ein einfaches Leben. Sie besuchte ein Gymnasium und hatte normale , aber auch ziemlich komische Freunde. Sie hatte 2 ältere Brüder, welche Zwillinge waren, die sie liebte, wie sonst niemand anderen. Ihre Eltern starben als sie 6 Jahre alt war an einem Verkehrsunfall. Seitdem lebte sie bei ihren Brüdern. Jedoch sollte etwas Ihr gewöhnliches Leben in ein risikoreiches verwandeln. In ein Leben voller Gefahren. Am Anfang gefiel ihr das Neue. Doch das Neue wurde alt und das alte wurde zu einer laufenden Zeitbombe. Wann sie hochgeht wusste niemand. Man wusste nur , dass es irgendwann passiert und alles , was vor ihr steht, in Tausende Stücke reißt.
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Mit vier Jahren ließ mich meine Mutter einfach zurück. Ich weiß noch, wie ich an der Tür stand und sie nie wieder gesehen habe. Seitdem war es nur noch mein Vater und ich - und meine kleine Schwester. Mein Vater hat mir beigebracht, was Angst ist. Er schlug mich, wenn er betrunken war, und oft auch, wenn er einfach nur einen Grund suchte. Ich wusste nie, wann er wieder ausrasten würde. Und meine Schwester -sie war noch zu klein, um sich zu wehren, also musste ich alles ertragen, um sie zu schützen Ich hatte nie Zeit, ein Kind zu sein. Die Schule war das kleinste Übel. Nach der Schule ging ich arbeiten - im Blumenladen am Tag und im Strip Club nachts. Beide Jobs saugten mich aus, aber ich konnte nicht aufhören. Wir mussten essen, wir mussten überleben. Freunde? Hatte ich nie. Und Liebe? Die gab es nur in Träumen, die ich nicht hatte. Ich wollte nie in einer Welt leben, die nur aus Schlägen und der Dunkelheit eines Clubs bestand. Aber es gab keine Wahl. Es gab nie eine Wahl. Ich kämpfte für meine Schwester, weil sie das einzige war, was noch zählte. Alles andere war egal. Bis er kam... Bilder sind von Pinterest:)

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