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Black between us

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WpMetadataNoticeDernière publication dim., juil. 5, 2026
WpInfo
Fiction
Fantasy
Fantasy Sombre
Royaumes Magiques
Fantasy Épique
Der Nebel hing so dicht über dem Meer, dass selbst die Lichter des Festlands darin verschwanden. Seit Stunden saß ich am Heck des kleinen Bootes und starrte auf die dunklen Wellen, die gegen das Holz schlugen. Der Wind war kalt, doch längst nicht so kalt wie das Gefühl, das sich mit jedem zurückgelegten Meter weiter in meiner Brust ausbreitete. Moonhollow. Allein der Gedanke an diesen Namen genügte, um die Magie unter meiner Haut erwachen zu lassen. Sie bewegte sich wie etwas Lebendiges durch meine Adern. Langsam. Wartend. Als würde sie spüren, dass wir unserem Ziel näher kamen. Der alte Fischer, der das Boot steuerte, vermied es inzwischen, mich anzusehen. Anfangs hatte er noch versucht, Gespräche zu beginnen. Hatte nach meinem Namen gefragt. Nach meinem Ziel. Mittlerweile schwieg er. Sein Blick streifte mich nur noch flüchtig, bevor er hastig wieder aufs Meer hinauswanderte. Vielleicht spürte er es. Die meisten Menschen taten das. Dieses leise Unbehagen. Als würde etwas an mir nicht dorthin gehören. Ich schloss die Augen für einen Moment. Sofort war sie da. »Glaubst du, sie erinnern sich noch an dich?« Die Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. So leise, dass sie ebenso gut aus dem Nebel selbst hätte kommen können. Meine Finger schlossen sich fester um die Reling. „Ja", antwortete ich. Denn einige wenige Menschen erinnern sich immer an Dinge, die andere vergessen wollen. Ein leises Lachen hallte über das Wasser, als mir bewusst wurde, dass Moonhollow mich nie vergessen hatte, genauso wenig, wie ich Moonhollow vergessen hatte. Sie hatten geglaubt, ihre Geheimnisse würden mit den Jahren verblassen. Sie hatten geglaubt, die Wahrheit würde irgendwann im Nebel verschwinden. Doch manche Dinge finden ihren Weg zurück. Egal, wie tief man sie vergräbt.
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