Dieser Garten war nie tot. Er war nur zu dicht geworden.
Zwischen überwucherten Beeten, einem schiefen Gartenhäuschen und einem Raben im Dachstuhl beginnt eine Geschichte über das, was man zu lange wachsen lässt - und das, was irgendwann zu viel wird.
Es geht nicht um Sturm. Nicht um plötzlichen Einsturz.
Es ist das leise Kippen.
Um Beschleunigung.
Um einen Raum, der sich selbst überfordert.
Und um die Entscheidung, aufzuhören.
„In meinem Garten" ist eine metaphorische Erzählung über Verdichtung, Kontrollverlust, Abhängigkeit und den Moment, in dem man begreift, dass Heilung nicht durch mehr geschieht - sondern durch weniger.
Keine expliziten Erklärungen.
Keine benannten Diagnosen.
Nur ein Garten.
Ein Haus, das fast bricht.
Und jemand, der bleibt.
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