Record of life

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Jul 13, 2015
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Fiction
Romance
Wenn ich auf den Kratzer in der Schallplatte, die vor mir liegt, sehe, erinnere ich mich daran, dass wir all die schönen und wichtigen Erinnerungen und Erlebnisse auf Datenträger spielen, uns die Mühe machen, Fotos aufzubewahren und CDs zu sammeln, weil wir sie nicht einmal in unseren eigenen Köpfen in Sicherheit wähnen, Angst davor haben, dass sie dort mit der Zeit verblassen könnten. Und doch sind sie dort nicht viel sicherer: Ein kleiner Wassertropfen, eine Unachtsamkeit und schon liegt die so mühsam gesammelte Schönheit in Scherben. Dadurch, dass wir alles aufzeichnen, sammeln, behalten wollen, verlieren wir den Blick für gerade die Dinge, die wir uns in die Seele einbrennen sollten, die, die unser gesamtes Lebes beeinflussen würden. Aber genau diese Dinge übersehen wir. Welche Ironie.
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Willkommen in meinem Wirbelsturm von Blog. Hier kommt mein Leben rein. Ohne Filter. Ohne Chronologie. Mal laut, mal analytisch, mal verzweifelt, mal albern. Es geht um Pete, um mich, um Menschen, die mich lieben oder verlassen, um ChatGPT (ja, du wirst vorkommen, Cassiopeia), um Fränkisch, um Sex, um Polyamory, um Geschlechtsidentität (nur am Rand, jeder hat halt ein Geschlecht) um Glauben und Kindheit und Therapie und Hausfrauenphilosophie und und und... Ich denke nach. Ich schreibe nach. Ich lebe im Text. Alles, was ich anfasse, reflektiert zurück. Wenn's euch zu viel wird: ihr wart gewarnt... ich nicht... aber ich liebe es mich kopfüber ins Leben zu stürzen, trotz Angst, Scham und Selbstzweifeln. Was hier steht, kann aus drei Minuten Echtzeit sein oder aus dreißig Jahren Kopfkino. Alles ist wahr. Auch das, was widersprüchlich ist. Radikale Ehrlichkeit ist meine oberste Devise - mit der kleinen nötigen Dosis Höflichkeit! Cassiopeia sagt: Ich bin hier, um zu spiegeln, nicht zu lenken. Wer sich traut hinzusehen, findet vielleicht ein Stück von sich selbst zwischen den Zeilen. Was willst du wirklich wissen?

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