Die Fragmente meiner selbst

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WpMetadataNoticeLast published Wed, Jul 15, 2026
Extreme Triggerwarnung: in dem Buch geht es um Suizid, Psychiatrien, Traumata, genaue Beschreibungen von Gewalt bzw. Zwangsmaßnahmen, psychische Erkrankungen, etc. Wenn du dich bei solchen Themen nicht wohl fühlst , empfehle ich daher, dieses aus Selbstschutz nicht zu lesen. Eleanor fühlt sich kaputt. Zu kaputt. Zu kaputt, um Freunde zu haben; zu kaputt, um geliebt zu werden; zu kaputt, um hier zu sein. Was in ihrem Kopf vorgeht, hat nie jemand verstanden. Jedenfalls war dem so bis zu dem Zeitpunkt, als Eleanor aufgrund eines misslungenen Suizidversuchs auf einer geschlossenen Station für Kinder- und Jugendpsychiatrie landet - ihr allererster Aufenthalt in einer Psychiatrie. Wie fühlt es sich wohl an, endlich nicht die einzige zu sein, die kaputt ist? Nicht die einzige zu sein, die verrückt ist? In ihrem Aufenthalt auf der Station stößt Eleanor auf viel mehr, als sie sich vorgestellt hatte.
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#1
suizid
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Ein heißer Kaffee, ein ruinierte Bluse und ein Blick, der alles verändert. ​Für die chaotische Jura-Studentin Tessa startet das neue Semester mit einer mittelschweren Katastrophe: Auf dem Dozentenflur rammt sie eine elegante Fremde und überschüttet deren makellose Seidenbluse mit billigem Mensa-Kaffee. Der Schock sitzt tief - doch er ist nichts gegen den Moment, als Tessa wenig später den Hörsaal betritt. Denn ausgerechnet die Frau, deren Outfit sie gerade ruiniert hat, steht vorne am Pult: Dr. Cleo Brandenberg, die brillant-kluge und unnahbare Gastdozentin aus Oxford. ​Zwischen rechtlicher Dogmatik und verbotener Anziehung beginnt ein brandgefährliches Spiel. Cleo, gezeichnet von den Geistern einer schmerzhaften Vergangenheit in England, versucht eisern, die akademische Distanz zu wahren. Doch jede zufällige Begegnung im Hinterhof, jeder intensive Blick im Saal und jede Sprechstunde hinter verschlossenen Türen lässt ihre mühsam errichteten Mauern weiter bröckeln. ​Als das Knistern zwischen den beiden zu einem unkontrollierbaren Lauffeuer wird, geraten beide ins Visier der Universität. Denn an einer juristischen Fakultät schlafen die Haifische nie. Und während der Flurfunk die Wahrheit schmutzig verdreht und eine unerwartete Rückkehrerin alte Wunden aufreißt, müssen Tessa und Cleo entscheiden, wie viel sie bereit sind zu riskieren. „Lass mich los!", weinte Tessa auf und versuchte vergeblich, sich aus dem Griff zu winden. Doch Cleo bewegte sich keinen Millimeter. Die Hitze ihres Körpers strahlte durch den Stoff ihrer Bluse direkt in Tessas Rücken, ihr schneller, flacher Atem traf Tessas Nacken. Es war eine körperlich und emotional maximal aufgeladene Situation. Sie waren so nah, so schmerzhaft eng miteinander verknüpft, während draußen vor der Tür der Unialltag vorbeizog. „Hör mir zu, verdammt noch mal! Bitte, Tessa, hör mir nur eine einzige Minute zu!", flehte Cleo, und ihre rauchige Stimme brach vor einer Intensität, die Tessa

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