Jedes Wort, jeder Blick, jede Berührung, - alles geprägt von Intensität.
So empfinde ich - fern vom Oberflächlichen.
„Achterbahn der Gefühle", nennen sie es.
Ich nenne es: Verborgene Melancholie.
Es ist wie ein Tropfen Blut, der sich langsam über den Brustkorb zieht -
warm, schwer, leise - aber nicht zu übersehen.
So fühlt es sich an, wenn etwas in dir lebt, das das du nicht zeigen kannst.
In mir wohnen Geschichten, die nie ausgesprochen wurden.
Gefühle, die nie den Raum hatten, sich entfalten zu dürfen. Und vielleicht schreibe ich genau deshalb.
Weil Worte manchmal der einzige Ort sind, an dem das Unsagbare existieren darf.
Ich schreibe, um nicht zu platzen.
Ich schreibe, um zu überleben.
Ich schreibe, weil ich glaube, dass selbst in Dunkelheit Wahrheit liegt.
Und manchmal auch Heilung.
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