Ein verlassenes Gebäude. Eine stillgelegte Psychiatrie. Ein Ort, der offiziell nicht mehr existiert - und doch nie aufgehört hat zu arbeiten.
Als Abby gemeinsam mit dem YouTuber Leon Machère und weiteren Überlebenden in das Innere dieses sogenannten Lost Places gerät, beginnt ein Experiment, das niemand erklärt hat und das niemand kontrollieren kann.
Die Räume reagieren. Die Realität verschiebt sich. Und bald ist nicht mehr klar, ob die Psychiatrie sie untersucht - oder sie die Psychiatrie.
Was als paranormaler Horror beginnt, wird zu einem System aus Entscheidungen, Beobachtung und Bewusstsein. Jede Antwort verändert die Struktur. Jede Wahrnehmung schreibt die Welt neu. Und jede Flucht führt nur tiefer hinein.
Je weiter sie vordringen, desto mehr verliert sich die Grenze zwischen Mensch, Gedanke und System. Zwischen Innen und Außen. Zwischen Kontrolle und Bedeutung.
Und irgendwann bleibt nur noch eine Frage:
Was passiert, wenn ein Ort beginnt, sich selbst zu verstehen?
Ein atmosphärischer Horror- und Psychothriller über Wahrnehmung, Identität und Realität - und darüber, dass manche Systeme nicht entkommen lassen, weil sie längst Teil dessen sind, was du „du selbst" nennst.
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