Dieses Buch stellt eine der ältesten Fragen der Menschheit in einen neuen, unerwarteten Zusammenhang: Wenn Gott alles erschaffen hat, wer hat dann Gott erschaffen? Es untersucht nicht nur die Grenzen unserer metaphysischen Begriffe, sondern zeigt, wie sehr wir dazu neigen, das Unbegreifliche durch immer neue Erzählungen zu verhüllen.
Im Zentrum steht die Einsicht, dass die Frage nach dem Ursprung der Welt weniger ein theologisches Problem ist als eine Herausforderung an unser Denken selbst. Das Buch führt vor Augen, wie Sprache, Tradition und wissenschaftliche Erkenntnis miteinander ringen, um eine Welt zu erklären, die sich jeder endgültigen Deutung entzieht.
So wird die Frage nach Gott zu einer Frage nach uns: nach unserem Bedürfnis, Ordnung zu schaffen, Sinn zu stiften und das Rätsel der Existenz in eine Form zu bringen, die wir ertragen können.
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