Lily hat ihr Leben im Griff. Zumindest behauptet sie das. Sie organisiert, hilft anderen und hält alle auf Abstand. Gefühle machen alles nur kompliziert und genau darauf kann sie verzichten.
Damian macht ihr diesen Vorsatz vom ersten Tag an schwer.
Er ist nervig, provozierend und hat eine unverschämte Begabung dafür, sie genau dort zu treffen, wo sie sich eigentlich unangreifbar fühlt. Während ihre Freunde in jedem ihrer Wortgefechte nur harmlose Streitereien sehen, bemerken weder Lily noch Damian, dass sich hinter den spitzen Bemerkungen langsam etwas ganz anderes entwickelt.
Doch außerhalb ihrer Freundesgruppe sieht die Welt anders aus.
Lily kämpft mit einer Mutter, die ihr immer fremder wird, und der Lücke, die ihr Vater hinterlassen hat. Damian trägt seine eigenen Wunden mit sich herum, versteckt sie hinter Sarkasmus und einem Grinsen, das selten verrät, was wirklich in ihm vorgeht.
Zwischen unausgesprochenen Gefühlen, alten Verletzungen und einer Freundesgruppe, die sich ständig gegenseitig auf die Nerven geht, müssen beide lernen, dass manche Menschen genau dann bleiben, wenn man sie am meisten von sich wegstoßen möchte.
Denn manchmal beginnt die größte Liebesgeschichte nicht mit einem Kuss.
Sondern mit einem gestohlenen Platz auf einer alten Ledercouch.
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