Grafschaft Jülich & Reichsstadt Aachen, 1204 -
Tillmann von Jülich könnte es als zweiter Sohn eines Grafen und talentierter Ritter einfach haben im Leben, wäre er nicht wie sein Vater und Bruder auch ein Werwolf. Dadurch brodeln in seiner Seele zwei Dränge, die menschliche Seite die sich nach Abenteuer und etwas Eigenem sehnt, das er aufbauen kann, und die immer stärker werdende wölfische Seite, die ihn selbst einen Anführer sein lassen will.
Dadurch wird er mit seiner Rolle als bewaffneter Durchsetzers des Willens seines Vater und Zweiter, hinter seinem Bruder, immer unzufriedener.
Während eines weiteren Auftrages, den er für seinen Vater ausführt, stolpert Tillmann über ein anderes übernatürliches Wesen, das seine Neugier weckt, aber auch die Erkenntnis, das mit dessen Auftauchen im Reich seines Vaters etwas größeres vorgeht.
Fast gleichzeitig bricht sein innerer Konflikt nach außen, als sein Vater ihm mitteilt, das er eine fremde Braut aus dem fernen Konstantinopel gefunden hat, die mit dem letzten Kaiser verwandt ist, welche Tillmann heiraten soll. Ungewillt sich, wie ein Schoßhund, nun auch noch in einer Ehe für seinen Vater nützlich zu machen und auf ewig nur ein politisches Werkzeug für seinen Bruder zu sein, flieht er nach Aachen ins Exil.
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