Halbgötter werden gejagt. Nicht wegen ihres Glaubens. Nicht wegen ihrer Namen.
Sondern wegen dessen, was ihre Körper hervorbringen. Aus ihrem Blut, ihren Organen und ihrer Essenz entstehen Elixiere, Waffen und Kräfte, die Menschen stärker, schneller oder gefährlicher machen. Ganze Königreiche leben von diesem Handel. Händler, Jäger und Herrscher verdienen an einer Jagd, die längst alltäglich geworden ist.
Die alten Götter schauen zu und schweigen. Ihre Tempel verfallen. Ihre Namen verschwinden langsam aus der Welt.
Sirana, eine Jägerin. Vetheran, ein vergessener Gott. Nael, ein dreizehnjähriger Junge, der allein auf der Straße lebt. Und eine kleine Gruppe von Menschen, die nie Helden sein wollten, müssen entscheiden, was sie tragen können, was sie nicht länger tragen wollen und was Göttlichkeit überhaupt wert ist, wenn sie sich abfüllen, verkaufen und verbrauchen lässt.
Im Norden wächst unterdessen ein Gebiet, das kein Gott betreten kann. Ein gottloses Land, erschaffen von einem Mann, den Vetheran einst gut kannte. Dort geschieht etwas, das selbst die Götter fürchten sollten.
Verlorene Götter - Vetheran ist der Auftakt einer melancholischen, atmosphärischen High-Fantasy-Reihe über Menschlichkeit, Erinnerung, Macht und die Frage, was von den Göttern bleibt, wenn niemand mehr an sie glaubt.
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