Stalker

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WpMetadataNoticeLast published Tue, Sep 6, 2016
Ich breitete wieder Folie aus und schaltete die Kamera ein. Ich betäubte sie mit Chloroform damit sie nichts spürte und schnitt ihr die Pulsadern und Halsschlagader auf. Sie fing darauf an zu husten und spuckte Blut, es lief ihr auch aus der Nase. Ich hatte kein Mitleid, betäubte sie trotzdem erneut, ich bin schließlich kein Unmensch.
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Erschrocken riss ich die Augen auf, riss die Tür auf und sprang aus dem Wagen. Ich sah das verbeulte Rad, doch ignorierte es einfach. Denn daneben lag er. Großgewachsen, kahlrasiert, bis auf einen kleinen Streifen in der Mitte seines Kopfes, tätowiert und nur mit einer abgeschnittenen Jeans bekleidet. Ich ließ mich neben ihm auf die Knie sinken und zögerte. Was nun? Mein erste Hilfe Kurs war eine ganze Weile schon her. Ich fuhr mit meinen Fingern über seine nackte Brust und versuchte herauszufinden, ob er überhaupt noch atmete. Aber ja, sein Oberkörper bewegte sich. Ich ließ erleichtert die Luft aus. Dann fuhr ich mit meinen Fingern zu seinem Hals hinauf und tastete nach seinem Puls. "Hey!" Brachte ich kraftlos raus. Das war ein echt mieser Tag. Er reagierte nicht. Meine Erfahrungen mit Wiederbelebung beruhte auf dem was ich in Greys Anatomy gesehen hatte und war nicht sehr aussagekräftig. Doch ich hatte keine Wahl. Für einen Moment vergaß ich wer ich war und schob mich näher an ihn heran, dann beugte ich mich näher hinunter. Ich holte tief Luft und begann zu zählen, dann senkte ich meine Lippen auf seine, hielt ihm die Nase zu und... erstarrte.

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