Jase Cooper ist vieles.
Der beste Freund meines Bruders. Der heißeste Typ, den ich kenne. Und absolut tabu.
Eigentlich kenne ich Jase schon mein ganzes Leben.
Unsere Familien gehören zusammen, unsere Häuser waren schon immer zweite Zuhause füreinander, und Jase war die Konstante, die mich mit seinen dummen Sprüchen zuverlässig in den Wahnsinn treibt. Der Typ mit den schwarzen, zerzausten Haaren, diesen viel zu intensiven blauen Augen und einem Grinsen, das vermutlich schon mehr schlechte Entscheidungen verursacht hat, als irgendjemand zählen kann.
Mich eingeschlossen.
Denn plötzlich ist da etwas, das früher nicht da war.
Oder das ich zumindest nie bemerkt habe.
Seine Hand an meiner Hüfte bleibt eine Sekunde zu lange. Seine Nähe bringt mich aus dem Konzept. Und wenn er mich ansieht, frage ich mich immer öfter, ob hinter all den Provokationen vielleicht doch mehr steckt.
Was vollkommen bescheuert ist.
Jase ist ein Womanizer. Beziehungen sind nicht sein Ding. Ich bin die kleine Schwester seines besten Freundes. Und meine Brüder würden ihn vermutlich umbringen, wenn sie auch nur ahnten, welche Gedanken mir inzwischen durch den Kopf gehen.
Also machen Jase und ich das, was wir am besten können:
Wir ärgern uns.
Wir provozieren uns.
Wir tun so, als hätte sich zwischen uns nichts verändert.
Bis aus einem Blick eine Berührung wird.
Aus einer Berührung eine verdammt schlechte Idee.
Und ausgerechnet der Mann, den ich mein ganzes Leben lang zu kennen glaubte, plötzlich derjenige ist, von dem ich nicht mehr die Finger lassen kann.
Doch während ich noch versuche herauszufinden, wann Jase Cooper aufgehört hat, einfach nur Jase zu sein, gibt es etwas, das ich nicht weiß:
Für ihn hat sich nichts plötzlich verändert.
Er versucht nur schon seit Jahren, mich zu vergessen.
Manchmal verliebst du dich nicht in einen Fremden.
Manchmal war es schon immer er.
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