Wie viel Nähe braucht es, damit eine Liebe wirklich ist? Und wie viel Abwesenheit hält sie aus, bevor sie zu etwas wird, das nur noch in der Erinnerung lebt?
Diese Kurzgeschichten erzählen von einer Liebe, die keinen festen Platz im Leben findet: von heimlichen Berührungen, unbeantworteten Nachrichten und zwanzig Metern, die ausreichen, damit die Wirklichkeit zwei Menschen wieder voneinander trennt. Von einer Frau, die nicht weiß, ob ihre Hoffnung sie trägt oder festhält. Und von einem Mann, der ihre Nähe sucht, ihr aber kein gemeinsames Morgen versprechen kann.
Es sind autobiografische Augenblicke zwischen Sehnsucht und Rückzug, Geborgenheit und Verlust. Festgehalten in dem Versuch, etwas zu begreifen, das sich im Leben noch immer jeder eindeutigen Antwort entzieht.
Vielleicht schreibe ich diese Geschichten nicht, um ihn festzuhalten.
Vielleicht schreibe ich sie, um herauszufinden, ob ich mich selbst noch halte.
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