Scott braucht keine Gesellschaft. Er braucht Ruhe, Ordnung und Kontrolle.
Doch als Milo verletzt vor Alexanders Anwesen auftaucht und nach Noah fragt, ist es mit der Stille vorbei. Der junge Mann ist obdachlos, frech, misstrauisch und offensichtlich auf der Flucht. Scott glaubt ihm kein Wort - aber ihn wieder in den Regen hinauszuschicken, kommt auch nicht infrage.
Milo traut niemandem. Schon gar keinem Bodyguard, der Türen abschließt, Kameras kontrolliert und ihn ansieht, als könnte er jede Lüge von seiner Haut lesen. Er will nicht bleiben. Er will nicht dankbar sein. Und er will ganz sicher nicht, dass Scott hinter seine Schutzmauern blickt.
Doch die Bande, vor der Milo geflohen ist, gibt nicht auf. Je näher die Gefahr kommt, desto schwerer wird es für Scott, seine Fürsorge als Pflicht zu tarnen. Und desto schwerer wird es für Milo, weiter so zu tun, als wäre Hilfe immer eine Falle.
Denn Scott ist Kontrolle.
Milo ist Chaos.
Und keiner von beiden ist bereit für das, was passiert, wenn aus Schutz plötzlich Sehnsucht wird.
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