Aus dem Leben der Mordermittler

Aus dem Leben der Mordermittler

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Das Handy klingelte. Sie nahm ab. ,,Guten Morgen! Lust zu arbeiten?", fragte die muntere Stimme. ,,Jones! Was ist passiert?", fragte sie schlaftrunken. ,, ,,ER" hat wieder zugeschlagen! Ich schicke dir die Adresse!" ,,Ok. Ich bin so schnell wie möglich da!" Mit diesen Worten legte sie auf und schaute auf die Uhr: 03:07 Uhr. Sie fragte sich, wieso das Verbrechen nie schlafen würde! Das wäre mal eine gute Abwechslung. Seit sie vor 10 Monaten bei der Kriminalpolizei angefangen hatte, war dies ihr erster Serienmörder. Seit drei Wochen hielt er die Kommissare und die ganze Stadt in Atem. Schon drei Opfer hat er vergewaltigt und getötet. Und er ging immer nach dem gleichen Prinzip vor: weiblich, zwischen 22 und 26 Jahre alt, langes braunes Haar. Als sie endlich im Auto saß und die Adresse in das Navi eingab, war sie schon etwas wach. Sie war ja aufgrund der letzten drei Wochen an das nächtliche Aufstehen gewohnt. Kurz vorm Eintreffen am Tatort, sah sie schon die Blaulichter.
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„Kriminalpolizei, Mordkommission. Stephens am Apparat." Die Stimme der Kommissarin klang klar und bestimmt, doch hinter der sachlichen Tonlage lauerte ein geübter Instinkt, der sofort erwachte. „Hier ist Peter Merten... Ich glaube, ich habe gerade eine Leiche gefunden." Ein Moment der Stille, dann straffte sich Stephens' Haltung. „Wo genau befinden Sie sich?" „Lietzenseepark. Gleich neben dem Pavillon. Da liegt jemand... ich wollte nachsehen, aber... da ist Blut. Überall." Mit einem Griff schnappte sie sich Notizbuch und Jacke. „Hören Sie mir genau zu, Herr Merten: Bleiben Sie in der Nähe, fassen Sie nichts an. Die Kollegen sind unterwegs." Sekunden später verließ Stephens das Präsidium, ihre Schritte zielstrebig, der Blick wachsam. Der Lietzenseepark - ein Ort voller Spaziergänger, Kinderlachen und sommerlicher Leichtigkeit - schien plötzlich seine Unschuld verloren zu haben. Sie ahnte nicht, dass dieser Anruf nicht nur ein neuer Fall war, sondern der Beginn einer Kette von Ereignissen, die ihr Leben nachhaltig erschüttern würden.

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