Traumfänger

Traumfänger

  • WpView
    Reads 243
  • WpVote
    Votes 20
  • WpPart
    Parts 11
WpMetadataReadOngoing
WpMetadataNoticeLast published Wed, Dec 2, 2015
Der Wind zerfurchte mein Haar, so als würde ER mir durch meine bunten Haare fahren und sie zerwuscheln. Aber nein, ER würde das nie wieder tun. Ich hatte ihn mit einer anderen erwischt. Ging es noch demütender? Dazu noch Probleme mit Freunden und entäuschung in der Familie. Zu viele Schmerzen. Zu oft gedemütigt. Zu sehr gelitten. Und da sprang ich. Weg von meinen Problemen und dem Schmerz. Nichts hielt mich hier noch fest. Außer.... Cloé.
All Rights Reserved
Join the largest storytelling communityGet personalized story recommendations, save your favourites to your library, and comment and vote to grow your community.
Illustration

You may also like

  • Die Schwelle von Leben und Tod
  • 𝓛𝓸𝓿𝓮 𝓢𝓱𝓸𝓽
  • The dream
  • Spiel nicht mit Feuer
  • Why?
  • Unexpected (Matthias Ginter) (Abgeschlossen✔)
  • MELEK
  • Baby Reactions BTS/GOT7
  • Umzug ins (Un-)Glück
  • mein tot

Alles begann mit dem Tod. Meinem Tod. Mein Leben war nicht so glücklich verlaufen, wie ich es gerne gehabt hätte. Wer stirbt schon gerne mit sechzehn Jahren? Mein ganzes Leben war so normal gewesen. Wenn ich gewusst hätte, dass mein Leben auf diesen Schienen enden sollte, hätte ich mehr aus meinem Leben gemacht. Ich wäre nicht so gemein zu meinen Eltern gewesen und hätte mehr mit meinem Bruder unternommen. Doch jetzt war alles zu spät. Mein Leben war geschehen und ich konnte nichts an diesen Bildern ändern, die vor meinen Augen vorbeizogen, als der Zug auf mich zugerast kam. Jemand hatte mich vom Bahnsteig auf die Schienen gestoßen und ich wusste nicht warum. Ich fiel wie in Zeitlupe. Niemand hatte damit gerechnet. Genauso wenig, wie ich. Dann kam ich auf den Schienen auf und spürte einen Schmerz durch meinen Rücken zucken. Das ist gar nichts., redete ich mir ein. Nichts im Gegensatz zu dem, was gleich kommt. Der Zug war zu schnell, als das ich hätte aufstehen und ausweichen können. Er war bereits zu nah, als das ich irgendwie reagieren konnte. Das, was eigentlich so schnell geschah, kam mir wie Zeitlupe vor. Der Zug kam näher und ich lag auf den Schienen.

More details
WpActionLinkContent Guidelines