In Between »Shawn Mendes«

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Mar 12, 2017
Als weiblicher Teenager soll man sich zur jungen Frau entwickeln und sich so benehmen - Sagt meine Mutter. In meinem Alter soll man Berufserfahrungen sammeln, damit man später allen Gleichaltrigen voraus ist - Sagt mein Vater. Als Mädchen aus dem Hause Wolf soll man immer perfekt aussehen - Sagt meine große Schwester. Vor einem Alter von 18 soll einem kein Junge auch nur hinterherschauen - Sagt mein großer Bruder. Mit 18 soll man jedes Wochenende auf mindestens einer Party sein - Sagen meine Freunde. Kein Wunder, dass ich Nichts so recht mit meinem Leben anzufangen weiß. --- Dank ihrer perfektionistischen Familie wird Sophie in ihren Semesterferien für ein Praktikum im Eventmanagement von Deutschland aus nach Amerika geschickt, wo sie sich schon bald mit nervigen Vorgesetzten, anstrengenden Auftragsgebern und vielleicht nicht allzu üblen Gleichaltrigen rumschlagen muss. Doch Sophie wäre nicht Sophie, wenn sie nicht mal wieder ein komplettes Durcheinander in ihr Leben bringen würde. Und eventuell auch in das eines Anderen...
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》Er war wie der Engel, der mich retten sollte. Aber ich wusste nicht, ob ich es wert war, gerettet zu werden.《 „Na, los. Bringen wir Sie nach Hause." „Ins Hotel", merkte ich an. „Ich habe kein Zuhause." „Das Zuhause hat jeder. Meins ist der Ort, an dem ich mich wohlfühle", grinste er mich an als er sich meine Hand schnappte und mit mir loslief. „Wo fühlen Sie sich wohl?" Ich hatte ihm wohl noch nie so schnell eine Antwort geliefert, wie jetzt. „Dann müssen Sie mein Zuhause sein", erklärte ich. „Denn ich fühle mich bei Ihnen unglaublich wohl", schüttelte ich lächelnd den Kopf. ------------------------ Mein Leben war perfekt. In vielerlei Hinsicht. Klar hatte man es als kleine Schwester einer prominenten Sängerin nicht immer leicht. Und klar hatte man es nicht leicht, als Model und anfängliche Schauspielerin. Oder als drittältestes Kind in der Familie. Aber ich kam zurecht, mit allem. Ich hatte Freunde. Ich war überall auf der Welt bekannt. Ich wurde für meine Fotos in sämtlichen Zeitschriften geliebt. Ich wurde von meiner Familie geliebt. Sie waren alle für mich da. Und dann gab es diesen einen Moment in meinem Leben. Nur diesen einen Moment, der alles auf einen Schlag vernichtete, was ich mir jemals mit Mühe aufgebaut hatte. Der 17. August 2016. Alles war zerstört. Die Zivilisation, wie wir sie kannten. Es gab weder Fernsehen, noch Radio, noch Internet, noch Handyempfang, um seine liebsten anzurufen. Und wer war unsere Rettung und zeitgleich unser Verderben? Die Avengers und die Götter Asgards. Sie hatten versucht, uns zu retten. Alles haben sie in ihrer Macht stehende getan, um uns zu retten. Aber leider konnte man nicht immer alle retten. Und mit all meinen Verlust musste ich danach umgehen, lernen, zu leben. Nur wusste ich nie, wie ich das schaffen sollte. Ich war gebrochen. Ein gebrochener Mensch mit nur achtzehn Jahren. Ich war ein Mädchen, was alles an nur einem Tag für sich verlor.

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