Forever isn't long enough

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WpMetadataNoticeLast published Wed, Feb 1, 2017
"Ich kann das nicht Emilia. Ich kann einfach nicht.", sagte ich und drehte mich weg von ihr um nicht ihren verletzten Gesichtausdruck ertragen zu müssen. "Was ist denn los mit dir?!" Ihre stimme klang heißer und zittrig, sodass ich mich doch umdrehen musste um sie anzuschauen. "Verstehst du denn nicht. Es ist das Schicksal. Ich will uns beiden den schmerz ersparen, den jeder in meiner Familie durch machen musste.", ich konnte sie nicht ansehen als ich das sagte. Sie hatte das nicht verdient. Ich hörte wie sie schnaufte und lange Zeit nichts sagte und zwei schritte zurück wich. "Frag mal deinen Opa, deinen Dad ob sie eine winzigkeit bereuen, den sie mit deiner Oma und Mom erlebt haben. Ob sie alles zurücknehmen würden wenn sie könnten oder ob sie wieder und wieder das selbe machen würden, weil es ihnen wert war. Bis dann ist das eine echt lahme ausrede Channing." Ich schaute auf und sah wie sie mir schon den Rücken zugewandt hatte und zur Straße lief. Ich machte einen erschöpften Schritt auf sie zu und blieb dann doch stehen. Unser Schicksal war besiegelt. Damit mussten wir leben. ---------------------------------------------------------- Channing Rousseau. Mehr Leute werden ihn als Channing Johnson kennen. Es ist nicht leicht als Sohn einer Berühmtheit leben zu müssen, in einem kleinen Dorf um so wenigstens ein wenig die Ruhe zu haben. Doch nicht mit ihm. Er wünscht sich nichts sehnlicher als den frieden mit seiner Vergangenheit und mit sich selbst zu schließen. Er fühlt sich verfolgt. Von seinem Schicksal. Er glaubt in einem Teufelskreis eingefangen zu sein und wirft somit alles was ihm wichtig war, mit einem mal weg. Doch dann tauchen da die bestimmten Videos auf, die wie ein Wegweiser führ ihn sind, den er nie hatte. Eine Hand wird ihm gereicht, die er verloren geglaubt hat. Wird Channing sich von seinem Engel helfen lassen oder den Engel auch abwürgen und sich ins verderben Stürzen?
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„Eigentlich hat der Krebs doch etwas Gutes an sich. Wenn er mich nicht befallen hätte, wären wir uns wahrscheinlich niemals wieder begegnet." »Sagst du mir jetzt, warum du mich gesucht hast?« Seine Miene verändert sich schlagartig. Ich kenne ihn gut und weiß, wenn ihm etwas unangenehm ist. Ich habe absolut keine Ahnung, was so Schlimmes passiert ist, dass er ausgerechnet mich braucht - schließlich haben wir seit über fünf Jahren keinen Kontakt mehr. »Ja, ähm. Okay, ich... Tut mir leid, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.« Tyreese lacht verlegen. So kenne ich ihn gar nicht. »Wo ist der Tyreese hin, in den ich mich damals verliebt habe?«, flüstere ich. Es muss etwas Gravierendes geschehen sein, damit eine Person derart verstört und eingeschüchtert wird. »Es ist nicht einfach. Ich dachte immer, dass mein Leben nun endlich normal wird.« Mein Blick scheint zu verraten, dass ich ihn absolut nicht verstehe. »Natürlich gab es schöne Momente, aber im Großen und Ganzen spielt das Schicksal einfach nur mit dir. Was ich eigentlich sagen will, ist, dass ich krank bin.« Ich spüre, wie sich allmählich meine Kehle zuschnürt. »Tyreese, bitte sprich mit mir.« Irgendwo in meinem Unterbewusstsein wird ein einziger Gedanke präsent und ich wünschte, er hätte sich nicht bewahrheitet. »Ich habe Krebs. Krebs im Endstadium.«

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