Karanja
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WpMetadataNoticeLast published Sat, Jul 18, 2015
Leseprobe: Es war ein kühler Herbsttag, als passierte, was mein Leben veränderte. Ich lief mit unserer Retrieverhündin Runa die übliche Abendrunde durch den Park. Bäume mit weit ausladenden Kronen verdeckten den dunklen Himmel, der einen Sturm ankündigte. Der Wind pfiff mir um die Ohren, Runas Fell wurde zerzaust und ich war froh, als ich endlich unser Haus erkannte, nur als dunkle Silhouette in der Dämmerung. Mir war inzwischen eiskalt, trotz Jacke und Kapuze, daher lief ich schneller den matschigen Weg entlang, Runa trabte neben mir her. Beim näherkommen fielen mir zwei blaue Lichter auf, die immer abrupt heller wurden und dann wieder verschwanden. Noch konnte ich nicht viel erkennen, aber mich beschlich ein mulmiges Gefühl. Irgendetwas stimmte nicht.
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Manchmal wünschte sich Sky sie wäre mehr wie ihre Schwester. Würde mehr aus sich herauskommen. Und für sich einstehen. Nun das dieses 'für sich einstehen' dazu führen würde, dass sie mitten in der eisigen Tundra aufwachte konnte ja so erstmal keiner Ahnen. Und das sie als einzige Überlebende aufwachen würde, hätte sie niemals gedacht. Nur der Beginn einer ganzen Reihe von Dingen, die ihr im Traum nie eingefallen wären. Denn das ausgerechnet Gabe sie finden würde? Der einzige Mann auf der Welt, der nicht dankbar war wenn eine Frau ihm buchstäblich vor die Füße fiel. Wäre sein Ehrgefühl nicht, hätte er sie einfach dort gelassen. Doch warum spürte er dieses Seltsame Gefühl im Magen jedes Mal wenn er sie ansah? Und warum wollte er nicht, dass sie in ihr altes Leben zurückkehrte? Er steckte knietief im Mist und er konnte einfach nichts dagegen tun.

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