The Wild Kidz

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Oct 30, 2017
Zitternd atmete ich den Zigarettenrauch aus. Meine Jacke war total zerfetzt und wärmte mich keinen Stück. Weihnachten stand vor der Tür, für die Reichen eine Zeit voll mit Geschenken und Liebe, für uns die Eiszeit. Wir lebten auf den Straßen New Yorks, um genau zu sein, in Manhattan. Unsere Gruppe bestand aus Lucky Luke, unserem Anführer, er nannte sich immer so, Shadow und Knife seinen Anhängern, Cherry und Bunny, die, die mit ihren Körpern Geld reinbrachten, Bear, die Neue, Sunshine meine einzige und gleichzeitig beste Freundin, Teddy, meine kleine Schwester und mir, Melody. Diese Namenskreativität kam meistens von mir und unsere richtigen Namen durften wir keinem verraten, nicht einmal uns gegenseitig. Wir waren 10 Straßenkinder und waren immer füreinander da...bis zu dieser einen Nacht.
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Niemand zieht gerne um, doch inzwischen hatte sie sich daran gewöhnt. Es fiel ihr leichter, da sie ja ihre Zwillingsschwester hatte- das dachte sie zumindest, als sie in den Flieger stieg. Ihre Schwester wird zur Schulqueen und sie selbst leidet darunter. Die Zwillingsverbindung scheint nicht mehr zu existieren. Alexis' Leben war bis jetzt eigentlich ziemlich gut gelaufen. Sie hatte nicht damit gerechnet, das Amerika ihr Leben so verändern würde. Es war praktisch ihre Heimat. Warum sollte sich dort etwas ändern? Was sollte ihr Leben bitte auf den Kopf stellen? Das Thema Jungs hatte sie erstmal abgeschrieben. Die Nachricht, von wem auch immer sie war, hatte ihre Meinung geändert. ••• Jemand stieß mich von hinten an der Schulter an und instinktiv drehte ich mich um. Allerdings stand dort keiner. Als ich mich dann wieder zurückdrehte, passierte es urplötzlich. Völlig unvorbereitet traf es mich. Weiche, volle Lippen trafen auf meine. Ohne lange darüber nachzudenken, was hier gerade passierte, schloss ich meine Augen und ließ mich in den Kuss fallen. Es fühlte sich einfach richtig an. In diesem Moment war mir egal, wer hier vor mir stand. Ich ließ es einfach zu. Meine Hände, die ich in seinen Nacken gelegt hatten, fingen an zu zittern. Mein Herz, rannte gerade den Marathon seines Lebens. Es war ein langer zärtlicher Kuss - ein Moment den ich mir in meinen Träumen schon so oft vorgestellt hatte. Jetzt war er Realität. Unsere Lippen lösten sich wieder und ich sah hoch direkt in seine rehbraunen Augen. Die wunderschönsten dieser Welt. Langsam schob ich seine Maske hoch, um zu sehen, wer darunter steckte. Und in dem Moment, in dem ich sein Gesicht sah, setzte mein Herz aus und mein Atem stockte. Er war es, er war es die ganze Zeit gewesen. ------------------------------------- ©Copyright reserved. 2016. PrincessUrban 22.05.17: #51 in ChickLit 03.01.20: #7 in twins 20.09.20: #7 in newyork

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